Andreas Gabalier trägt sein Herz auf der Zunge. Deshalb gilt er als authentischer Musiker, der Hunderttausende begeistern kann. Dem Mainstream hat er sich nie unterworfen. Aktuell gab er dem Magazin „Weekend“ ein mutiges Interview zur Corona-Krise. Impfen will er sich nicht lassen. Er schlägt mehr Hausverstand vor.

Im aktuellen Weekend Magazin erschien ein Interview mit Andreas Gabalier. In diesem wurde ihm auch Fragen zur aktuellen Krise gestellt. Beispielsweise, ob sich seine diesbezügliche Meinung seit April geändert habe, als er der Krise noch Positives abgewinnen konnte. Gabalier verneinte, er würde jetzt anders denken. Er erlebe er durch „einseitige Berichterstattung“ viel Missgunst in der Bevölkerung, beispielsweise, dass Nachbarn sich gegenseitig anzeigen. Das finde er sehr traurig. Auf Nachfrage ergänzte er: „Man hört von den wenigsten Medien mal eine andere Meinung zu dem Thema.“

Würde sich nicht impfen lassen

Über Gefährlichkeit des Virus, Sinn oder Unsinn einer Impfung wollte er sich nicht äußern – doch die Frage, ob er sich impfen lassen möchte, beantwortete er mit einem kurzen und knappen „Nein“. Kindern habe man schon früher „zu viel hineingespritzt“. Deshalb vermute er „vom Hausverstand her“, dass ein Medikament, das bei schweren Verläufen zum Einsatz kommt, besser wäre. Generell habe die Gesellschaft zu viel Angst: „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.“ Auch die Politik betrachtet er mit Sorge: „Das Gegeneinander, die Polarisierung steht leider wieder im Vordergrund.“ Er selbst wollte mit seiner Meinung eigentlich nie polarisieren – aber genau so wenig will er sich der Political Correctness unterwerfen.