Sperrfrist 10.04. Caritas verdient über 300 Mio. Euro
Michael Landau freut sich über den offenen Geldhahn genauso wie über offene Grenzen. (Bild: Landau/Wikimedia, SPÖ Presse und Kommunikation, CC BY-SA 2.0; Hintergrund/FS Media; Geldhahn/Fotolia, K.-U. Häßler, Bildkomposition "Wochenblick")

Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger

Weibliche Verstärkung beim Wochenblick 1

Die Flüchtlingswelle von 2015/16 war für die kirchliche Caritas und NGOs wie Amnesty International in jeder Hinsicht ein Glückstreffer.

Als Vorkämpfer für die Menschenrechte positionierten sie sich täglich in den Schlagzeilen, Spenden und Gelder für Projekte flossen in Strömen und der Staat, sprich der Steuerzahler, muss der Caritas hunderte Millionen Euro für Betreuung und Unterbringung zahlen.

Bis zu 95 Euro Taggeld für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

2016 wurde jeder zweite (!) Asylwerber – insgesamt 44.461 Personen – von der Caritas betreut. 952 davon waren der Jackpot für Quartiergeber: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) mit bis zu 95 Euro Taggeld für die Unterbringung.

Aufs Jahr – zu den damals gültigen Tagsätzen gerechnet – erhielt die Caritas somit über 332,4 Millionen Euro, insbesondere für Unterbringung. Nur wenig davon ging als Essensgeld an die Asylwerber weiter.

Wie gut meint es Amnesty International mit Migranten wirklich?

Das Budget von Amnesty International Österreich ist dagegen zwar fast mickrig: Die Hälfte der Ausgaben von 2015 entfielen aber allein auf (Spenden-)Werbung und Verwaltung. Wie gut es AI mit Migranten meint, die bekanntlich vor allem unser Sozialsystem schätzen, zeigen jüngste Aussagen: Das neue Fremdenrechtspaket sei „populistisch“, das Verschleierungsverbot verstoße gegen die Meinungs- und Religionsfreiheit, Migranten sollten humanitäre oder Studien-Visa bekommen und es sollten regelmäßig besonders „schutzbedürftige“ Menschen bei uns angesiedelt werden.

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