Im Zuge der heutigen Pressekonferenz forderte Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner um ein weiteres die die uneingeschränkte Öffnung der Schulen. Gemeinsam mit dem freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Hermann Brückl erteilte er dem Test- und Maskenzwang in den Schulen eine Absage.

Die Situation der heillos überfüllten Kinderpsychiatrien hätte gezeigt, wie viel Schaden bereits an den Seelen unserer Kinder angerichtet wurde. Und das entgegen der wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um das Infektionsgeschehen. So würden Studien belegen, dass Schulen kein treibender Faktor in der Corona-Pandemie seien, erklärten die freiheitlichen Politiker. Denn: „Kinder sind keine Virenschleudern“, zeigten sich die Freiheitlichen überzeugt.

Freiheitliche: Testzwang durch die Hintertür

Dass jene Kinder, die keinen Test machten, weiter ins Distance-Learning verbannt werden sollen, ist für die freiheitlichen Politiker nicht einzusehen. Sie fordern die unmittelbare, unbedingte Schulöffnung zugunsten der Freiheit. Die Unterschiede, die gemacht würden, etwa wenn Bildungsminister Faßmann erklärte, dass er nicht haben wolle, dass ungestete Kinder neben getesteten säßen, seien nicht einzusehen. Sie würden nur weiter die Ungleichheit verstärken, die Eltern weiter vor Schwierigkeiten in Bezug auf die Betreuung stellen und nicht zuletzt in einem indirekten Test-Zwang resultieren, meinen die Freiheitlichen. Diesem erteilten sie ebenso wie der Maskenpflicht in Schulen eine Absage.

Dr. Manfred Haimbuchner

Brückl: Bildungsministerium machte wohl Ferien

Dem Schichtbetrieb, dementsprechend die Kinder nur zwei Tage die Woche in der Schule präsent sein sollen und die restliche Zeit über zuhause im Homeschooling verbleiben sollen, erteilten die Freiheitlichen eine Absage. Sie warnen davor, dass die Betreuungspflichten, denen die berufstätigen Eltern im notwendigen Ausmaß oftmals nicht so einfach nachkommen können, letzten Endes von den Großeltern erfüllt würden. Dadurch gefährde die Regierung die Risikogruppen erst Recht. Der oberösterreichische Nationalratsabgeordnete Hermann Brückl kritisierte, dass das Bildungsministerium am Wiener Minoritenplatz über den Sommer wohl Ferien gemacht habe, anstatt ordentliche Konzepte zu erstellen.

NAbg. Hermann Brückl

Folgenreiche Schäden durch Schulschließungen

Aus Sicht der Freiheitlichen hätten die Schulen niemals geschlossen werden dürfen. Der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, Manfred Haimbuchner, regte zum Nachdenken an: „Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten zwei Jahre in der Volksschule verpasst!„. Folgenreich seien die Schäden, die Österreichs Kindern durch die Schulschließungen zugefügt worden seien. Die Bildungsdefizite seien nicht einfach nachzuholen, das Homeschooling mit dem herkömmlichen Präsenzunterricht in der Qualität nicht vergleichbar, zeigte sich Haimbuchner überzeugt.

Mehr Geld für Eltern und Alleinerzieher gefordert

Im Rahmen der Pressekonferenz schloss sich Manfred Haimbuchner seinem Bundesparteiobmann Norbert Hofer in der Forderung nach höheren Unterstützungen für Eltern angesichts der schwierigen Situation, in die sie die Corona-Politik in vielen Fällen gebracht hat, an. Alleinerziehende sollen dabei besonders berücksichtigt werden.

Die FPÖ-Politiker wollen:

• Die Auszahlung einer 13. Familienbeihilfe zur Unterstützung der Eltern sowie eine 14. Familienbeihilfe für Alleinerziehende

• Einen rückwirkender Homeschooling-Bonus von 100 Euro pro Monat und Kind bzw. 150 Euro bei Alleinerziehenden