Die Umwelt-Galionsfigur Greta Thunberg wurde erst vor kurzem 18 Jahre alt und schon droht ein Verfahren gegen sie wegen Anstiftung zu kriminellen Handlungen (Wochenblick berichtete). In Indien finden zur Zeit Bauernproteste gegen die Abschaffung der Mindestpreise statt. Greta Thunberg twitterte daraufhin unter den Hashtags #StandWithFarmers und #FarmersProtest ihre Solidaridät mit den Bauern. Im Zusammenhang damit nahm die indische Polizei nun die 22 Jahre alte Disha Ravi fest, die Anführerin von Fridays for Future in Indien. Ihr wird Volksverhetzung und Verschwörung vorgeworfen.

Die ursprüngliche „Solidarität“ mit den indischen Bauern ging nicht von Greta Thunberg aus, wie durch einen peinlichen Fehler bekannt wurde. Vielmehr handelte es sich um einen vorab verfassten Tweet einer zuvor organisierten PR-Kampagne. Auf Gretas Account tauchte am 2. Februar eine Art Anleitung auf, die erklärte, wie man andere Promis, Aktivisten oder auch Politiker auf die Proteste der indischen Bauern aufmerksam machen kann. In der Anleitung waren sogar vorgefertigte Beispiel-Tweets zu finden, die man als Solidaritätsbekundung tweeten konnte, ohne selbst das Gehirn einschalten zu müssen.

Direkt nachdem Greta die komplette Anleitung getweetet hatte, wurde die Datei durch eine neue Version mit überarbeiteten Anleitungen ersetzt. Doch das Internet vergisst nicht.

Als Begründung für die Überarbeitung gab Greta an, dass die vorherige Version nicht mehr aktuell war. Während man der alten Version noch vorgefertigte Anleitungen entnehmen konnte, die von einer PR-Agentur stammten und Greta quasi einfach weitergepostet hatte, ist in der neuen Version weniger deutlich, dass die „Umweltaktivistin“ gezielt gesteuert wird.

Backup auf Cryptpad:

https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/view/ehTz+drfKPwi4fP5dn0mivwVCKhwNe7OD1YHDiBUj0Y/

Da die schwedische Ikone zuvor ein ganzes Dokument mit Vorlagen und Tipps für Unterstützer der Proteste hochgeladen hatte, begann die Polizei von Indiens Hauptstadt Neu-Delhi folglich Ermittlungen aufzunehmen. Thunberg könnte mit ihrer Nachricht „Aufstände angefacht“ oder gar eine Verschwörung angezettelt haben lautet der Vorwurf.

Mitverschwörerin in Indien festgenommen

Über einen derartigen Jackpot wie Thunbergs unüberlegten Fehler können sich national orientierte Behörden nur selten freuen. Am Sonntag, dem 14. Februar, nahm die indische Polizei nun die 22-jährige Disha Ravi fest. Als Begründung diente das beschriebene Dokument, in internationalen Medien auch „Toolkit“ bezeichnet. Es dient den Behörden als Beweis für eine internationale, kriminelle Verschwörung gegen Indien. Ravi wird vorgeworfen, an dem Dokument und seiner Verbreitung mitgewirkt zu haben. Konkret erklärten die Behörden, dass diese Anleitung dazu diene das Volk aufzuwiegeln und Hass zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu schüren. Selbstverständlich will niemand an etwas schuld sein, nichts gemacht haben – und bald werden Legionen von Gutmenschen aller Nationen auf die Straße gehen, um für die mutmaßlich kriminelle Aufwieglerin in Indien zu demonstrieren.

Internationale Hasskampagnen gegen nationalkonservative Politiker

Die Bauernproteste und damit der Versuch, Indien zu destabilisieren und die aktuelle Regierung zu stürzen ist ein weiteres Puzzlestein in den verdeckten internationalen Bestrebungen der Globalisten. Der Premierminister der Republik Indien, Narendra Damodardas Modi, gilt als national-konservativ. Für globalistische Kräfte ist er somit ein erklärtes Angriffsziel – wie beispielsweise Victor Orban, Donald Trump, Wladimir Putin oder Jair Bolsonaro. Über Politiker, die zu Land und Volk stehen wird kein etabliertes Massenmedium je ein gutes Wort verlieren. Eine internationale Kampagne zur Destabilisierung der jeweiligen Länder ist deshalb nur logisch, die Verwendung von leicht zu steuernden Marionetten wie Greta Thunberg liegt auf der Hand. Dass man dies nun beweisen kann, ist ein unerwarteter Glücksgriff.

Thunberg übernimmt bislang keine Verantwortung

Thunberg hat sich am heutigen Tag noch nicht zum Schicksal der jungen Frau geäußert, welche – ungeachtet ob schuldig oder nicht – ausschließlich wegen des Versagens Thunbergs im Gefängnis sitzt. Die Klimaextremistin ließ sich bis heute nicht anmerken, dass ihr „Toolkit“ ein perfekter Beweis dafür ist, dass die Idee für die Unterstützung des Bauernprotests nicht von ihr sondern einer PR-Agentur stammt. Als bekannt wurde, dass Indien gegen sie ermittelt schrieb sie lediglich, dass „sie weiterhin an der Seite der Bauern stünden“. Mit „sie“ meinte Thunberg vermutlich die PR-Agentur und sich selbst.

Am 12. April 2020 stellte Doris Schröder beim Bundesministerium für Gesundheit die Anfrage:

„In den letzten Jahren wurde die Beratung von PR-Agenturen durch die Bundesministerien im immer größeren Umfang genutzt. Welche PR-Agenturen beraten bzw. entwickeln die Kampagnen bzgl. Corona (SARS-CoV-2 bzw. Covid-19) die Bundesregierung bzw. Ihr Ministerium bisher? In welchem Umfang geschieht dies? Wer berät Sie inhaltlich? Vielen Dank.“

Am 23.April kam die Antwort:
„Sehr geehrte Frau Schröder, die Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung von Kommunikationsdienstleistungen erfolgt nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung seit 1. April dieses Jahres durch die Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH in Berlin. Das Auftragsvolumen wurde zum Zeitpunkt der Ausschreibung auf 22.000.000 EURO für die Dauer von 4 Jahren geschätzt.“

Die PR-Agentur Scholz & Friends ist eine Werbeagentur mit Sitz in Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Seit April 2011 gehört die Agentur zur WPP Group, einem britischen Marketing- und Medienkonzern. Die WPP Group ist ein britischer Konzern aus Werbedienstleistern und Medienunternehmen. Mit einem Umsatz von 16 Milliarden US-Dollar war die WPP Group im Jahr 2011 vor Omnicom und Publicis die weltweit größte Werbeholding. Die WPP Group ist eines der größten weltweiten Medien- und Kommunikationsunternehmen mit rund 107.000 Mitarbeitern in über 3.000 Büros in 112 Ländern (2019). Zur WPP Group gehört auch die PR-Agentur Hill & Knowlton, die mit gezielter Verbreitung von Falschnachrichten 1990 den Kuwaitkrieg in die Wege leiteten. Die PR-Kampagne von 1990 gilt als Paradebeispiel für gezielte Medienmanipulation und Desinformation, um Politik, Medien und Öffentlichkeit kriegsreif zu machen. Wochenblick berichtete bereits mehrfach über die Verstrickung der Krisen-PR-Agentur in die Bewerbung der Corona-Hysterie.

Ein Artikel auf Heise erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Terrorismus das „Verbreiten von Angst“ definiert. Die Frage steht im Raum, wieso die PR-Agenturen von der deutschen Bundesregierung für 4 Jahre im Voraus bestellt und auch schon bezahlt wurden. Bisher erhielten sie 22 Millionen Euro. Zudem sollte Greta Thunberg offen legen, ob diese PR-Agenturen auch sie steuern. (AA / Red.)