Inge Rauscher zählte Mitte März 2020 zu den allerersten überhaupt, die es öffentlich wagten, die Corona-Maßnahmen zu kritisieren und zu hinterfragen. Zu einem Zeitpunkt, als die gesamte Opposition im Parlament noch geschlossen für die Regierungsmaßnahmen stimmte, startete sie mit ihrer „Initiative Heimat & Umwelt (IHU)“ die erste größere Aktion dagegen. Im „Wochenblick“-Exklusivgespräch erzählt sie von ihren Beweggründen und warum sie im Corona-Virus ein politisches und kein medizinisches Problem sieht.

Von Konrad Reisinger

Es begann mit einem „offenen Protestbrief“, der am 25. März an hunderte staatliche Funktionsträger sowie per APA-OTS-Aussendung an tausende Journalisten in Österreich und Deutschland als „Aufruf zur Aufhebung aller Corona-Zwangsmaßnahmen“ verschickt wurde. Obwohl von den Medien totgeschwiegen, führte der Protestbrief zu einer enormen Zahl von Reaktionen bei Inge Rauscher und auch zu einem Interview auf Einladung bei oe-24.tv. Auf Rauschers Anregung hin wurde auch Dr. Peer Eifler als Allgemein- und Arbeitsmediziner sowie Psychotherapeut dazu eingeladen.

Proteste von Anfang an

Dieser Fernsehauftritt sei die Initialzündung für eine „Bewegung“ gewesen, die sich von Anfang an auf wissenschaftlich und medizinisch fundierte Erkenntnisse stützte, erklärt uns Frau Rauscher, denn diese wären nämlich bereits seit Jahresbeginn 2020 vorgelegen. „Die amtlichen Daten, verglichen mit dem stärksten Grippejahr der letzten zehn Jahre, lauten für Österreich gemäß der Statistik Austria wie folgt: Sterbefälle 2015: 69.689 = 0,808 Prozent der damaligen Gesamtbevölkerung / Sterbefälle 2020 (bis Ende Oktober): 68.955 = 0,772 Prozent der aktuellen Gesamtbevölkerung. Die Zahlen für Deutschland und die Schweiz sind ganz ähnlich.“

„Eine Jahrhundert-Epidemie“, meint Frau Rauscher, „sieht anders aus!“ In unserem Gespräch wird schnell klar, dass Inge Rauscher beim Corona-Thema nicht nur über eine Meinung, sondern auch fundiertes Wissen verfügt und sich wohltuend von dem irrlichternden Geschwätz der meisten Politiker abhebt: „Die Masken sind kein ‚Schutz‘ vor Viren, sondern ein massiver Gesundheitsschaden durch Rückatmung von CO2, einem Ausscheidungsprodukt. Die sogenannten steigenden Corona-Fallzahlen sind durch nichts belegt. Es gibt keine medizinisch/klinische Nachweismöglichkeit von Corona-Viren. Daher gibt es auch keinen Nachweis für sogenannte Corona-Kranke oder -Tote. Was sollen dann die erpresserischen Massen-Testungen oder gar die Corona-Impfung überhaupt für einen Sinn haben? Noch dazu eine, mit der wir erstmals in der Geschichte der Menschheit flächendeckend genmanipuliert werden sollen!?“, sagt Rauscher.

Wofür die Hysterie

„Aber was steckt dann eigentlich hinter der ganzen Corona-Hysterie, die uns nun schon fast seit einem Jahr paralysiert?“, fragen wir die resolute, tatkräftige Dame, die sich in Österreich über Jahrzehnte einen Namen als EU-Kritikerin gemacht hat.
„Corona ist kein medizinisches Problem, sondern ein politisches!“, stellt Rauscher ostentativ klar. Es gehe um Entdemokratisierung, Entrechtung, Freiheitsberaubung und „Errichtung von weltweiten Kommandozentralen für alle wichtigen Lebensbereiche“.

Sie sieht „eine Lenkungs-Strategie, die schon seit Jahrzehnten durch internationale Think-tanks vorangetrieben und koordiniert wird, an denen Verschwörungspraktiker wie Regierungs- und Konzernchefs aus dem Finanz-, Digital-, Agrar-, Pharma-, Handels- und Industriebereich, sowie Medieninhaber und die Spitzen der Arbeitnehmerverbände teilnehmen“. Diese würden die Ergebnisse dieser Absprachen dann regional umsetzen. Anders wäre die offensichtliche Gleichschaltung gerade der „Corona“-Maßnahmen in Amerika, Europa und Asien nämlich gar nicht erklärbar.

Aufklärung der Bevölkerung

Inge Rauscher ist überzeugt davon, dass ihre Sicht der Dinge von immer mehr Menschen geteilt würde. Die Bewegung der „Corona“-Kritiker sei in den letzten Monaten stark angewachsen – in allen Staaten – und wird von zahlreichen Gruppierungen und Persönlichkeiten aus eigenem Antrieb und Verantwortungsgefühl getragen. Daran habe in Österreich die „Initiative Heimat & Umwelt“ einen nicht unwesentlichen Anteil.

Zahlreiche große öffentliche Vortragsabende mit Ärzten in mehreren Bundesländern und eine große bundesweite Demonstration am Wiener Heldenplatz am 26.9. mit fünfstündigem Rednerprogramm seien hier zu nennen, vor allem aber eine Fülle von Information und Aufklärungsmaterial, die man 2020 verbreitet habe. Insgesamt bisher sechs Ausgaben der Zeitschrift „WEGWARTE“ haben sich in den letzten Monaten fast ausschließlich mit „Corona“ befaßt. Mit der jüngsten vom November wurde auch eine DVD mitgeschickt mit einer zweistündigen Zusammenfassung von Live-Aussagen in Ton und Bild der wichtigsten, vor allem medizinischen Argumente gegen die „PLANdemie“.

Und Inge Rauscher und ihre „Initiative Heimat & Umwelt“ bleiben weiterhin am Thema dran: Die von mehreren tausend Bürgern in den letzten Monaten unterschriebene Petition zur Aufhebung aller Corona-Zwangsmaßnahmen wurde nun zur parlamentarischen Bürgerinitiative „STOP der Corona-Diktatur als ‚neue Normalität’“ und fordert von der Politik: „Wiederherstellung aller verfassungsgemäßen Grund- und Freiheitsrechte, Verbot der völlig irreführenden PCR-Tests, Schluß mit dem gesundheitsgefährdenden Masken-Zwang, Schluß mit den unmenschlichen Kontakt-Verboten, Nein zum versteckten Impfzwang!“

Gegen die „neue Normalität“

„Wie wird es 2021 weitergehen?“, wollen wir abschließend wissen, „gibt es noch eine Chance, der ‚Neuen Normalität‘ zu entkommen?“ Die Antwort von Rauscher ist eine ebenso klare wie kämpferische: „Nur wenn noch viel mehr Menschen als bisher überall aktiv gegen das unmenschliche Corona-Regime aufstehen, wird dieser bisher größte Angriff auf die wichtigsten Errungenschaften der Zivilisation abgewehrt werden können.“