Seit Beginn des Schicksalsjahres 2020 wird der Bevölkerung nie die ganze Wahrheit, werden nie langfristige Strategien präsentiert. Gesundheitsminister Anschober für seinen Standardsatz, die nächsten Wochen wären entscheidend, bereits im gesamten Internet belächelt. Doch lustig ist es schon lange nicht mehr. Entweder die Regierung ist dermaßen schlecht, dass sie stets nur wenige Wochen vorausplanen kann – oder sie hat einen Langzeitplan, den sie immer nur scheibchenweise präsentiert. Beides ist für Land und Leute eine Katastrophe. Inzwischen macht es den Anschein, als wären Lockdowns und Einschränkungen bis Jahresende möglich.

Ein Kommentar von Willi Huber

Den Satz „vor einem Jahr hätte das niemand für möglich gehalten“ haben Sie sicher schon oft gehört. Genauso halten wir heute nicht für möglich, wohin uns diese Regierung im Verlauf eines weiteren Jahres führen wird. Ich denke nämlich nicht, dass diese Herrschaften so planlos und unfähig sind, dass sie stets nur in Kategorien von wenigen Wochen denken. Ich denke, sie wissen was sie tun und folgen einem Plan, dem kein zurechnungsfähiger Österreicher jemals zustimmen würde. Deshalb dürfen wir, das Volk, immer nur kleine Bröckchen dieses Plans zu Gesicht bekommen. Es ist immer dasselbe Spiel. Zunächst wird in strahlender Selbstinszenierung bei pompösen Pressekonferenzen geleugnet. Nein, man brauche keine Masken. Nein das Virus käme nicht nach Österreich. Nein es gäbe keinen Lockdown. Nein man verliere keinen einzigen Arbeitsplatz.

Kleine Portionen des Unvorstellbaren

Hätte sich der aalglatt gegelte Herr Kurz bereits im vergangenen März vor die Kameras gestellt und den Menschen erklärt, wohin die Reise geht, er wäre – zu Recht – mit nassen Fetzen aus dem Amt getrieben worden. Und das noch am selben Tag. Die Strategen im Hintergrund wissen das – und sie wissen, wie man eine ganze Bevölkerung an der Nase herumführt. Sie wissen, dass sie sich ein gewisses Maß an Unlogik, widersprüchliche Anweisungen und dergleichen mehr leisten können. Es wäre sogar möglich, dass das ständige Hin- und Her der Regeln, die schildbürgerartigen Handlungen zum Plan gehören.

Eine „anerkannte“ Technik um Menschen zu brechen

Nachfolgende Taktik ist eine Methode in der militärischen Ausbildung, um willenlose Subjekte zu schaffen die später morden und foltern: „Die Demütigung der RekrutInnen, das Ausführen sinnloser Befehle, um absoluten Gehorsam zu lernen, das Abtrainieren von Gefühlen wie Mitleid etc.“ Kommt ihnen das bekannt vor? Diese Taktik gilt übrigens auch selbst als Folter und wurde von verschiedenen Staaten angewandt um den Willen von Menschen zu brechen. Werden sie mit dem Tragen von Masken gedemütigt? Müssen Sie jeden Tag sinnlose Regeln befolgen, um nicht bestraft zu werden? Sagt man ihnen, sie müssten sich impfen lassen, wären aber auch danach infektiös und müssten Maske tragen? Möchte man von ihnen, dass sie ihre Mitmenschen denunzieren? Sie werden selbst noch sehr viele Beispiele finden, welche sich auf diese Taktik zurückführen lassen.

Lockdowns werden viel länger dauern als nur den Jänner

Mittlerweile gibt es viele Hinweise, dass die Lockdowns und Maßnahmen uns weitaus länger begleiten werden als bis „Ende Jänner“, „vielleicht ein paar Monate“, „bis ins Frühjahr“ oder „bis zur Mitte des Jahres“. So äußerte Bundeskanzler Kurz am Sonntag, dem 3. Jänner, dass es Vorboten für eine Dritte Welle gäbe. Die nächsten Monate würden sehr fordernd. Ein vierter Lockdown im März, so legte ihm der Interviewer bereits als Frage in den Mund, könne leider nicht ausgeschlossen werden. Das Interview wurde in der Krone bunt abgedruckt. Auch die angeblich noch infektiösere Mutation wurde angesprochen, welche jetzt zum Drehbuch gehört und als Grund dienen soll, die Menschen weiter einzusperren.

Nichts aus dem Februar des Vorjahres gelernt?

Investigativer Journalismus würde hinterfragen, weshalb nicht alle Grenzen dicht, alle Verkehrsmittel gestoppt sind, wenn wir uns vor einem neuen Virus fürchten müssten. Diese Grenzschließung wurde wider besseres Wissens im Februar verabsäumt, als Gesundheitsminister Anschober arrogant verkündete, dass für Österreich keine Gefahr bestünde. Daraus nichts gelernt habend, schließt man wieder keine Flughäfen und Bahnhöfe für Auslandsreisende? Oder ist das wieder so ein kleiner Widerspruch, den ohnehin niemand hinterfragen wird und den die Mehrheit der Bevölkerung schnell wieder vergessen wird?

Gute Nachricht, schlechte Nachricht, gute Nachricht

Zuerst, Ende November, erzählte Bundeskanzler Kurz das Märchen, dass die ach so schreckliche Pandemie im Jahr 2021 eingedämmt werden könne, man Normalität erreichen würde. Bis dahin müsse man sich aber an die Maßnahmen halten, bei Massentestungen mitwirken und sich impfen lassen. Welche Gewinne dies seinen Freunden in der Partei und der Pharmaindustrie bescheren wird, vergaß er zu erwähnen. Bis zum Sommer, sagte Kurz noch am 27. November, werde man die Pandemie vielleicht für beendet erklären können. Aber nur dann, wenn die Bevölkerung bei all seinen Plänen mitspielt. Man muss den Gefangenen schon auch Hoffnung vorgaukeln, bevor man mit dem nächsten Dampfhammer auftrumpft. Zwei Tage später dämpfte er im ORF bereits Erwartungen auf Lockerung. Man müsse mit weiteren massiven Einschränkungen leben. Eine Schilderung der ständigen Abwechslung hoffnungsfroher und schlechter Nachrichten könnte man ewig so weiterführen. Achten sie selbst auf die Muster.

In Deutschland unbefristeter Lockdown gefordert

In Deutschland ist man in der Erzählung schon einen Schritt weiter. Dort wurde der Lockdown bereits – natürlich ohne wissenschaftlichen Grund – bis Ende Jänner ausgedehnt. Dies wurde heute multimedial als „notwendig“ verkauft. Die Mehrheit der deutschen Bundesländer würde das befürworten. Muss man ein Prophet sein, um jetzt schon zu wissen, dass sich Österreich mit seinen 10-Tages-Lockdown-Portionen dieser Regelung unter Garantie anschließen wird? Der deutsche Maßnahmen-Papst, der ungustiöse SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, Markenzeichen verfaulte Zähne, forderte heute bereits einen „unbefristeten Lockdown“. Wie lange wird es dauern, bis in Österreich jemand aus der zweiten Reihe der ÖVP oder gar die sich anbiedernde Pamela Rendi-Wagner mit einer solchen Botschaft nach vorne geschickt wird?

Gesundheitsnotstand bis Mai

In Spanien wurde praktischerweise bereits im Oktober festgelegt, dass es bis Mai einen Gesundheitsnotstand geben würde. Zur gleichen Zeit legte man in den USA fest, dass die Theater bis Ende Mai 2021 geschlossen bleiben müssen. In Deutschland wurden schon im November Events, die im Mai 2021 hätten stattfinden sollen, „wegen der Pandemie“ abgesagt. Die Deutschen Coronahilfen der Bürgschaftsbanken gelten bis Juni 2021, so wurde es im Dezember festgelegt. Je länger man sucht desto mehr Maßnahmen wird man in verschiedenen Ländern finden, die sich zumindest bis in den Juni 2021 hinziehen. Wie wahrscheinlich ist es da, dass der Lockdown-Zauber in Österreich bereits in 10, 20 Tagen vorüber sein könnte?

Was steckt dahinter?

Wie eingangs erwähnt, kann und will man sich nicht vorstellen, dass hinter all dem ein größerer Plan steht. Das Papier aus Kanada, das bis Ende 2021 von sieben Lockdowns ausgeht und für das Frühjahr eine „gefährlichere Virusmutation“ vorhersagt, wird als Verschwörungstheorie abgetan. Währenddessen verbreitet Klaus Schwab und das Weltwirtschaftsforum ungestört ihren Plan vom großen Reset, den totalitären Umsturz an dessen Ende „niemand“ mehr Privatbesitz haben soll. Außer jenen, die gleicher sind als gleich, versteht sich. Wer all das für faulen Zauber hält, möge sich nochmals diesen Artikel zu Gemüte führen. Mit immer strengeren Hygienevorschriften in Richtung Enteignung und Diktatur voranzuschreiten ist kein neues Konzept. So liefen die Dinge auch bereits in der DDR. Alles nur Spinnereien? Lesen Sie, was der ehemalige Antifa-Aktivist Patrick Gensing im August 2020 für die deutsche Tagesschau schrieb: Ein zweiter Lockdown der länger dauern würde als der erste wäre eine Verschwörungstheorie.

Die Prophezeiungen des Kanada-Leaks

Oben erwähnter Leak aus Kanada kursiert seit dem Oktober. Darin wurde – im Oktober 2020 – folgendes festgehalten: „Vollständiger und endgültiger Lockdown (strengere Einschränkungen als noch beim ersten Lockdown).
Zeitplan: Bis Ende Dezember 2020-Anfang Januar 2021.“ „Mutation des COVID-19 Virus zu einem gefährlicheren Virus mit dem Namen COVID-21. Der neue Virus leitet eine dritte Infektionswelle mit einer hohen Mortalitätsrate und höheren Infektionszahlen ein. Zeitplan: Bis Februar 2021.“ Alles nur Gerüchte von Spinnern und Radikalen, völlig unmöglich. Oder?