Vor einiger Zeit titelte der Wochenblick: „Jugend unzufrieden: 20% der Studenten hinterfragen Corona kritisch.“ Nur 20 Prozent? Sollten nicht mehr Studenten die politischen Verhältnisse kritisch hinterfragen können? Wer sich diese Fragen stellt, hat es noch nicht verstanden: Universitäten sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Universitäten sind heute keine Orte der Bildung und des Meinungsaustauschs. In Universitäten werden junge Menschen knallhart im Sinne der globalistischen Eliten umerzogen.

Gastkommentar von Susanne Berger

„Another brick in the wall” ist der Titel eines bekannten Songs der britischen Rockgruppe Pink Floyd. In diesem heißt es: „We don’t need no education. We don′t need no thought control.” – „Wir brauchen keine Bildung. Wir brauchen keine Gehirnwäsche.“ Wenn man in den aktuellen Lehrplan der Universität Wien schaut, kann man diesen Zeilen nur zustimmen.

So versext ist der Uni-Lehrplan

Im Geschichtsunterricht werden nicht mehr die großen historischen Abläufe erzählt. Große Schlachten, ruhmreiche Herrscher und ein positives Bild unserer Kultur spielen keine Rolle mehr. Stattdessen werden Seminare angeboten zur „Geschichte der Sexualitäten in Europa seit dem 19. Jahrhundert“, zur „Transformation von Geschlechterrollen“, zu „Sexualität und Wissenschaft im Kalten Krieg“ oder „Homosexuelle vor Gericht“.

Mit solchen Themen geht es im Fach Deutsch direkt weiter. Wo eigentlich Goethe, Schiller und Rilke gelesen werden sollten, befasst man sich lieber mit der sogenannten „Queer Theory“. In dieser geht es darum, wie Lesben, Schwule, Transsexuelle und Sado-Maso-Fans in der Literatur und der Gesellschaft noch positiver dargestellt werden können.

Unsere Gesellschaft soll rassistisch sein?

Auch die Psychologie bleibt von dieser Agenda nicht verschont. Im Seminar „Gestörte Gesellschaft? Kritische Perspektiven auf psychische Störungen“ geht es darum, dass die böse rassistische und sexistische Gesellschaft sogenannte „LGBTIQA+“-Menschen derart diskriminiert, dass diese psychische Störungen entwickeln würden. Einfache Lösung: unsere Gesellschaft – so wie sie ist – zu transformieren.

Im Seminar „Bildung und Gender“ wird zukünftigen Lehrern beigebracht, wie man die Gesellschaft im Sinne der neuen Normalität transformieren soll. „Bildung“ soll dazu genutzt werden, junge Menschen im Sinne radikal-feministischer Politik zu indoktrinieren.

Universitäten haben wohl keine Zukunft

Auf den Seiten der Universität Wien sind noch hunderte ähnliche Beispiele zu finden. Statt jungen Menschen das nötige Rüstzeug für das Leben mitzugeben, werden sie ideologisch verblendet. Hier stellen sich nun mehrere Fragen: Brauchen wir solche Universitäten noch? Soll ich mein Kind wirklich auf die Uni schicken? Warum soll ich diesen Unsinn eigentlich mit meinem hart erarbeiteten Steuergeld bezahlen?

Sollen das zukünftig unsere Lehrer, Psychiater und Politiker werden? Auf all diese Fragen kann es nur eine vernünftige Antwort geben: Solange Universitäten unsere Kinder umerziehen statt ihnen echte Bildung fürs Leben zu vermitteln haben weder unsere Kinder noch die Universitäten eine Zukunft.

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