Wie ist eine Maskenpflicht argumentierbar, die selbst von den Regierungsberatern und Experten als sinnlos angesehen wird? Richtig: Im gegenwärtigen Zustand des öffentlichen Klimas muss man gar nichts erklären. Nur fest trommeln, wiederholen, propagieren, durchsetzen und Abweichler fertig machen und bestrafen.

Gastkommentar von Stefan Magnet

Die österreichische Regierung wird von der AGES beraten. Ausgeschrieben heißt diese Gesellschaft „Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“.

Regierungsberater Allerberger: „Kein Effekt“ bei Maskenpflicht

Und selbst die Experten der AGES erkennen keinen medizinischen Sinn in der Maske. Der Leiter der AGES Abteilung „Öffentliche Gesundheit“, Univ. Prof. Dr. Franz Allerberger, sagte im ORF-Interview am 19. August 2020 wörtlich: „Wir haben in Österreich bislang nicht nachweisen können, dass die Einführung der Maskenpflicht, was wir jetzt zweimal gehabt haben, irgendeinen Effekt hatte auf den Verlauf der Inzidenzen und wir haben auch nicht zeigen können, dass das Aufheben der Maskenpflicht (…) irgendwie sichtbare Spuren gezeichnet hat.“

ORF-Moderator Armin Wolf fragt nach: „Auch nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln?“

Allerberger: „Auch nicht. Wir haben in Österreich gottseidank noch keine Ausbrüche, die auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzuführen sind. Wir wissen mittlerweile aus Studien aus China, dass selbst wenn sie neben jemandem sitzen, der die Infektion hat, im Zug nur ein Prozent der betroffenen Nachbarsitze sich infizieren.“

Das Video kann hier angesehen werden:

Regierungsberater Auer: „Psychologie der Aufmerksamkeit“

Clemens Auer ist „Sonderbeauftragter des Gesundheitsministeriums“. In dieser Eigenschaft berät er den Gesundheitsminister Rudolf Anschober und seinen Corona-Krisenstab. Auch er gestand schon vor Wochen ein, dass die Maske im Bezug auf Ansteckungen völlig sinnlos sei.

Zitat Clemens Auer: „Wir können bis heute nicht beobachten, dass irgendwelche Lockerungsmaßnahmen in Österreich zum Anstieg der Neuinfektionszahlen geführt haben – auch nicht der Wegfall der Maskenpflicht im Handel. Warum das Maskentragen in Geschäften sinnvoll sein kann, liegt in der Psychologie der Aufmerksamkeit begründet. Keine Masken bedeutet für viele Menschen, dass alles ganz normal ist. Entscheidend im Kampf gegen das Virus ist, dass die Politik mit ihren Maßnahmen zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig bleibt.“

Wochenblick berichtete: Regierungsbeauftragter: Corona-Maske psychologisches Mittel

Sollen wir auf neuen Lockdown vorbereitet werden?

Man muss jetzt zusammenfassen: Die Maske bringt nachweislich nichts. Vielmehr ist sie nachweislich gesundheitsschädlich und bricht geltendes österreichisches Recht, wie etwa ein Gutachter vor laufender Kamera nachgewiesen hat (Wochenblick berichtete: Sachverständiger beweist live: CO2-Werte unter Masken gesundheitsschädlich).

Und der „Psychologie der Aufmerksamkeit“ folgend kann man jetzt interpretieren: Da uns die Maske „psychologisch“ auf etwas einstimmen soll, könnten wir nun auf einen neuen Lockdown samt Ausgangssperren vorbereitet werden.

Die Zahl der tatsächlich Erkrankten (nicht der mittels Massentests ermittelten „Infizierten“ samt Fehlerquote) und glücklicherweise die Zahl der Intensivpatienten in Krankenhäusern, rechtfertigt die verschärften Zwangsmaßnahmen jedenfalls nicht. Es ist also was anderes im Busch. Für Herbst haben zahlreiche Wirtschaftsexperten und Marktbeobachter die erste Insolvenzwelle und Kündigungswelle bei Firmen vorausgesagt, samt anschließenden Verwerfungen an Börsen bis hin zur Inflation.

Wir wissen es nicht, was wirklich dahinter steckt. Denn mit ihren Psycho-Tricks werden wir zwar zwangsbeglückt, aber in die Karten lassen sie sich nicht schauen. Also können wir nur weiterhin spekulieren und rätseln. Wer das zu laut tut, wird natürlich sofort als „Verschwörungsnarr“ abqualifiziert. Denn auch wie im Zirkus beim schwarzen Zauberer, ist für eine perfekte Inszenierung notwendig, dass niemand dazwischenquatscht oder gar unangenehme Fragen stellt. Die Duldsamkeit der Mainstream-Medien hat man sich freilich längst erkauft und so gab auch das Kanzleramt von Sebastian Kurz im 2. Quartal die Unsumme von rund 7 Millionen Euro für Werbung aus. Nur sein Kanzleramt. Und damit ist vorerst alles sicher. Vorerst. Denn der Herbst wird heiß.