Der mittlerweile 27. Tag der Corona-Maßnahmen war eigentlich gestern. Ausnahmsweise beschäftige ich mich aber mit dem Heute. Da werden Millionen österreichischer Steuergelder zur Versorgung mutmaßlicher islamistischer Kombattanten und Terroristen ins Ausland überwiesen, während im Inland viele immer noch nicht wissen, wie es weitergehen soll. Das ist mehr als dreist und zeigt den wahren Geist unseres fantastischen, hoch gelobten Kanzlers.

Ein Kommentar von Willi Huber

Eigentlich beziehen wir uns in unseren Wochenblick-Tagebüchern immer auf den Vortag. Aber heute muss ich eine Ausnahme machen. Zu frech ist die Aktion, die unser geliebter Kanzler heute abgezogen hat. Sebastian Kurz schüttelte im Vorbeigehen 4,14 Millionen Euro Steuergelder für „Nachbar in Not“ aus dem Handgelenk. Gut, denkt der prinzipiell gutmütige und hilfsbereite Österreicher. Nachbarn in Not muss man helfen. Den Italienern zum Beispiel, die haben es gerade nicht leicht und müssen sich auf Russland, China und Kuba verlassen. Vielleicht mag ja auch von einer Schweizer Alm ein besonders großer Käse zu Tal gerollt sein. Oder wir finanzieren die Opposition zu Merkel, wäre ebenso nachvollziehbar.

Geld für die Islamistenhochburg Idlib

Aber nein! Das Geld geht nach Syrien. Nachbarschaftshilfe eben. Und selbst das ist nur ein Teil der Wahrheit. „Nach Syrien“ würde bedeuten, Präsident Assad beim Wideraufbau zu unterstützen. Dieser ist, im Gegensatz zu den Behauptungen der Hass-Kampagne in den etablierten Medien, ein demokratisch legitimierter Mann der seit seiner Amtsübernahme die Rechte von Christen, Juden und Moslems gleichermaßen garantierte. Das österreichische Steuergeld fließt aber in Richtung Idlib, der Hochburg der islamistischen Terroristen. Wahrscheinlich leben dort auch einige anständige Menschen, doch an dem Umstand, dass sich Terroristen aller Art dorthin zurückgezogen haben leugnet nicht einmal der Mainstream. Und selbst jetzt sind wir noch nicht beim Kern der Botschaft angekommen. Das Geld geht laut Kurz, wie er im ORF zitiert wird, an UNHCR, UNICEF und WHO. 

Im Inland warten viele immer noch auf Soforthilfe

Erinnern Sie sich an die unkomplizierte, unbürokratische Soforthilfe für Kleinunternehmer? Was haben wir gelacht. Der Sofort-Tausender den man bekommt wenn man nicht zu viel aber auch nicht zu wenig verdient hat. Ungeachtet dessen, weshalb man „so viel“ verdiente. Wobei dieses „Viel“ äußerst relativ ist, wenn man beispielsweise eine Familie mit Kindern durchbringen muss. Zu wenig kann auch jemand verdient haben, der zwar gut gewirtschaftet, aber im Bemessungsjahr auch viel in seinen Betrieb investiert hat. All jene erhielten erst einmal nichts und wurden auf eine zweite Förderungswelle vertröstet, die es bis heute nicht gibt. Spannend wäre, wie viel Verwaltungsaufwand von den unbekannt vielen Milliarden dann an der Wirtschaftskammer hängenbleibt, welche absurder Weise diese Gelder vergeben darf.

Statt 4.140 Kleinunternehmern freuen sich Islamisten

Es sind also nicht weniger als 4.140 österreichische Kleinunternehmer, welche keine Förderung erhielten, weil dieses Geld so mir nichts, dir nichts zur Betreuung mutmaßlicher islamistischer Verbrecher und Kombattanten an ausländische NGOs überwiesen wird. Man darf Herrn Kurz und seine Helfershelfer nicht an schönen Anzügen, perfekten Frisuren oder großen Worten messen. Man muss sie daran messen, was sie tun und wann sie es tun. Wer in einer Zeit wie dieser kein Problem dabei sieht, das Steuergeld der Österreicher ins fernste Ausland zu schicken, während hierzulande sehr viele immer noch nicht wissen, wie es weitergehen soll, mag vieles sein. Aber ein guter Kanzler ist er in meinen Augen nicht.