Noch vor drei Tagen erklärte Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass auf jeden Fall mit AstraZeneca weitergeimpft werde. Heute gab die deutsche Bundesregierung nun bekannt: AstraZeneca wird vorerst ausgesetzt. Grund dafür ist die Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts. Denn die Häufung von – zum Teil tödlichen – Blutgerinnseln nach der Impfung erfordere weitere Untersuchungen, so das Institut.

Erst heute gab Italien bekannt, die Impfungen mit AstraZeneca auszusetzen. Darüber hinaus führt das Land Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit gegen den AstraZeneca-Chef. Das erste europäische Land, das nach den Berichten über schlimme Blutgerinnsel und einem Todesfall als mögliche Folge der Impfung mit einem Einstellen des Impfstoffs reagierte war Dänemark. Auch Norwegen ist mit ähnlichen Fällen konfrontiert. Aus dem selben Grund stellten bereits Island, Bulgarien, Luxemburg, Estland, Lettland und Litauen die Verwendung des Vektor-Impfstoffs ein.

Dramatische Vorfälle weltweit

Auch Frankreich fuhr die Impfungen mit AstraZeneca bereits zurück. Denn die Impfkampagne führte in Frankreichs Krankenhäusern aufgrund der darauf folgenden Krankenstände zu einem unerträglichen Personalmangel von rund 20%. In Österreich sorgte der Tod einer Krankenschwester für Erschütterung. Auch sie wurde vor ihrem tragischen Ableben mit AstraZeneca geimpft. Und auch aus Norwegen schockieren Nachrichten von drei jungen Menschen, die nach der Impfung mit dem Vektor-Vakzin Hirnblutungen erlitten. Sogar Australiens Gesundheitsminister musste nach dem Erhalt der AstraZeneca-Impfung im Krankenhaus behandelt werden. Ob ein Zusammenhang bestand ist allerdings unklar.

Kurz will weiter mit AstraZeneca impfen

Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigte sich nach wie vor von der Unbedenklichkeit der AstraZeneca Impfstoffes überzeugt und erklärte, dass er sich mit AstraZeneca impfen lassen werde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wiesen die Bedenken indes ebenso zurück. Doch das tat bekanntlich auch der deutsche Gesundheitsminister bis vor drei Tagen – und musste heute dennoch den Impfstopp mit AstraZeneca bekannt geben. In Österreich wird AstraZeneca weiterhin verwendet. Bisher wurden lediglich jene Chargen mit dem Impfstoff eingestellt, aus denen Todesfälle wie jener in Zwettl möglicherweise resultierten.

Sogar Gates-Insider warnt

Geert Vanden Bossche, ein absoluter Insider, der für die Gates Foundation und die GAVI (Global Alliance for Vaccines and Immunisation) gearbeitet hat, warnt vor dem Impfstoff. Aber nicht etwa aufgrund von Gehirnblutungen. Er fürchtet, dass sich das Virus umso unkontrollierter ausbreite aufgrund der Impfung.
Er sagt: „Die Menschheit ist gerade dabei, ein für die meisten Personen eher harmloses Virus durch die Massenimpfungen in ein unkontrollierbares Monster zu verwandeln.

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