Die Kinder-Psychiatrien schlagen Alarm und platzen aus allen Nähten: Die endlosen Lockdowns und die soziale Isolation wirken sich gerade auf unsere Kindern besonders heftig aus. Und Oberösterreich ist dabei keine Insel der Seligen. Der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) fordert die sofortige Öffnung der Schulen und spezielle Fördermaßnahmen.

Bereits die 8 bis 12-Jährigen leiden mittlerweile vermehrt unter Essstörungen und Depressionen, gab ein Mediziner des Wiener AKH bekannt. Dort ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie mittlerweile heillos überfüllt. Es kommt sogar zu Triagen! Der Wochenblick berichtete.

Bildungsstadträtin gefordert

Vizebürgermeister Hein ist angesichts der überfüllten Kinderpsychiatrien alarmiert: „Unsere Kinder leiden besonders unter dem türkis-grünen Lockdown. Vor allem jene aus sozial schwachen Familien sind betroffen.“ Er fordert: „Die Linzer Bildungsstadträtin muss handeln!“

„Kinder werden noch lange mit Spätfolgen kämpfen“

„Die Maßnahmen der türkis/grünen Bundesregierung treiben unsere Kinder mittlerweile in die Psychiatrie und einige sogar zu Selbstmordgedanken. Das ist wirklich erschütternd und unseren Kindern gegenüber nicht fair!„, unterstreicht der Familienvater und freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. Er befürchtet, dass sich in den folgenden Jahren die Defizite, die durch die oftmals ineffektive Fernlehre entstanden sind, erst so richtig zeigen werden: „Mit den Spätfolgen der völlig überzogenen türkis-grünen Einschränkungen werden unsere Kinder vermutlich noch lange zu kämpfen haben.“

Chancengleichheit am Ende

Der Linzer Vizebürgermeister warnt vor dem weiteren Auseinanderklaffen der Gesellschaft. Denn sozial schwache Familien seien am schlimmsten durch die Maßnahmen getroffen: „Sie können sich im Gegensatz zu wohlhabenderen Familien keinen Nachhilfeunterricht leisten. Schon jetzt bemerkt man, dass sich die Bildungsschere immer weiter öffnet. Mit Chancengleichheit hat das nichts mehr zu tun.“

Covid-Förderprogramm gefordert

Der Linzer Vizebürgermeister fordert deswegen Bildungsstadträtin Eva Schobesberger zum Handeln auf: „Wir müssen in Linz dagegensteuern. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie die Bundesregierung die Zukunft unserer Kinder raubt!“ Gegen die wachsende soziale Ungleichheit müsse im Sinne jener Kinder, die wegen des „Homeschoolings“ nicht mehr mithalten konnten, angegangen werden, zeigt sich Hein überzeugt. Deshalb fordert er von der Bildungsreferentin Schobesberger, in Linz ein spezielles Covid-Förderprogramm anzubieten.

Zahlen rechtfertigen Schulschließungen nicht

Dass es immer noch geschlossene Schulen gibt, ist für Hein nicht einzusehen: „Die Corona-Zahlen haben sich im Gegensatz zu Weihnachten deutlich verbessert. Die Krankenhäuser sind spürbar entlastet, die Infiziertenzahlen stark gesunken. Für noch immer geschlossene Schulen gibt es keine Rechtfertigung. Der andauernde Lockdown ist unverhältnismäßig und muss deshalb sofort beendet werden. Es geht um die Zukunft unserer Kinder!“