Es sollte eigentlich DIE Sensation sein: Der erfolgreiche deutsche Immunologe Professor Dr. Stöcker entwickelte in Eigenregie einen wirksamen Tot-Impfstoff gegen das Corona-Virus. Er soll so wirksam sein, dass er sogar vor einer Erst-Infektion schützt. Doch die Impfstoff-Sensation soll im Interesse der Pharma-Industrie offenbar im Verborgenen bleiben werden. Sie klagte den erfolgreichen Erfinder, wie Wochenblick berichtete.

Von Maria Adler

Laut offiziellen Aussagen schützen weder die neuartigen mRNA-Impfungen, noch die viralen Vektor-Impfungen vor einer Infektion beziehungsweise einer Weiterverbreitung des Corona-Virus. Druch sie könne lediglich – eventuell – der Verlauf gemildert werden. Zum Vergleich: Eine durchgemachte Infektion mit dem Corona-Virus soll hingegen eine Immunität erzeugen, so sind sich viele Experten einig. Auch mit dem deutschen Sensations-Impfstoff von Dr. Stöcker soll das möglich sein. Doch die Pharma-Industrie hat offenbar kein Interesse an einer Verhinderung der weiteren Ansteckungen oder gar an einem Ende der Corona-Pandemie. Deswegen klagte sie Professor Dr. Stöcker, der in Eigenregie einen Tot-Impfstoff der viele Vorteile birgt, entwickelte.

Wer ist Dr. Stöcker?

Wer ist nun der Herr, der eigenständig diesen Impfstoff entwickelt hat? Es geht um Professor Winfried Stöcker. Er wurde 1947 geboren und ist ein deutscher Mediziner, Wissenschaftler, Erfinder und Unternehmer. Er betreibt in Schleswig-Holstein ein Referenzlabor für Immunologie, hat jahrzehntelange Erfahrung in der Labordiagnostik und ist Gründer der Firma Euroimmun, die spezialisiert ist auf die Erkennung von Infektionskrankheiten. Dieses Unternehmen ist weltweit tätig und führend im Bereich der Labormedizin in Deutschland. Auch zahlreiche Publikationen in medizinischen Fachzeitschriften und diversen Verlagen, wie beispielsweise der Thieme-Verlag, kann Professor Stöcker sein Eigen nennen.

Neutralisationstest: Schutz vor Erstinfektion

Bereits im Mai des Vorjahres gab Stöcker, nachdem er sich sein Vakzin als ersten Probanden selbst verabreicht hatte, seine Erkenntnisse und Forschungsergebnisse sein Antigen betreffend an Professor Drosten und Professor Streeck weiter. Auch ein Neutralisationstest wurde durchgeführt. Dieser Test ergab, dass der Antikörper, den Professor Stöcker nach der Verabreichung seines Antigen-Impfstoffs erzeugt hatte, in der Lage war, das Virus zu neutralisieren – sprich man ist immun gegen eine Infektion und somit auch gegen eine Erstinfektion geschützt. Daraufhin wandte sich Stöcker mit seinen Erkenntnissen an das Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland und hoffte auf eine Zusammenarbeit, um eine Zulassung für seinen unbedenklichen und einfach wirksamen Impfstoff zu erhalten.

Anzeige: „Gefahr für die Gesundheit“

In seinem Schreiben bat er um die Zustimmung für die Immunisierung von Freiwilligen. Eine Anzeige wegen unerlaubter Verabreichung eines nicht-zugelassenen Impfstoffs ließ nicht lange auf sich warten. Es sei sogar Gefahr im Verzuge, da Stöcker, so lauten die Vorwürfe, eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen sei. Für Professor Stöcker ein herber Rückschlag, da sein selbst hergestellter Impfstoff laut angesehenen Virologen und Ärzten nur Vorteile biete.

Keine nennenswerten Nebenwirkungen

Er werde im normalen Kühlschrank gelagert, sei rasch lieferbar und der wohl wichtigste Vorteil zu den derzeit verwendeten mRNA-Impfstoffen ist wohl der, dass bei Stöckers Impfstoff der Körper das Antigen nicht selbst produziere und es deshalb zu keinen nennenswerten Nebenwirkungen komme.

Professor Stöcker erklärt: „Mittlerweile habe ich den Impfstoff an 100 Personen verabreicht. Jeder davon hat ausreichend Antikörper, ist also gegen Corona immun. Keiner davon war im Krankenstand. Der Impfstoff führt zu keinerlei allergischen Reaktionen, vor allem nicht gegen Polyethylenglycol, wie dies bei der Firma BioNTech der Fall ist. Man kann diesen Impfstoff auch noch soweit modifizieren, dass man die Mutanten miterfasse. Dann ist man komplett auf der sicheren Seite.“

Auch die Produktion dieses Impfstoffs ist relativ schnell und einfach zu bewerkstelligen. Er kann in kurzer Zeit in großer Menge kostengünstig hergestellt werden.

Professor gibt nicht auf

Laut der Staatsanwaltschaft Lübeck laufen zwei inhaltsgleiche Anzeigen gegen Professor Stöcker, die eine vom Landesamt für Soziale Dienste Schleswig-Holstein und die andere vom Paul-Ehrlich-Institut. Dennoch versucht Professor Stöcker sein Antigen anderen zur Verfügung zu stellen und teilt seine Erkenntnisse auf einem persönlichen Blog auf seiner Homepage. Er lässt sich trotz all dieser Repressalien und Diffamierungen nicht mundtot machen und ist hoffnungsvoll, dass er bald einen Hersteller findet, der das Antigen öffentlich anbietet.

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