In Hanau im deutschen Bundesland Hessen kam es vergangene Nacht zu einer entsetzlichen Bluttat. Medial verbreitete Gerüchte, es würde sich um einen milieubedingten Bandenkrieg handeln, bewahrheiteten sich nicht. Ein Mann ermordete, angeblich aus rechtsradikalen Motiven heraus, in zwei Shisha-Bars zahlreiche Menschen. Er wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden.

  • Gegen 22 Uhr fallen Schüsse in der Shisha-Bar „Midnight“ am Heumarkt in der Hanauer Innenstadt. 5 Menschen sterben.
  • Etwas später wird auf Gäste der „Arena Bar & Café“ am Kurt-Schumacher-Platz geschossen. Dort sind 4 Todesopfer zu beklagen.
  • Der Täter flieht in einem BMW.
  • In Hanau-Kesselstadt fallen weitere Schüsse. In einer Privatwohnung findet die SEK den toten Schützen und seine tote Mutter. Der Vater soll verhaftet worden sein.
  • Deutsche Medien verlautbaren gegen 8:00 Uhr morgens, dass es sich beim mutmaßlichen Täter um den Deutschen Tobias R. handeln solle.
  • Der Täter habe aus rechtsradikalen Motiven gehandelt, ein Video und ein Bekennerschreiben hinterlassen.
  • Die bisher bekannten Inhalte des Videos lassen auf eine schwere Geisteskrankheit schließen.
  • Fünf weitere Opfer schweben in Lebensgefahr

Seit gestern Abend herrscht Aufregung in Deutschland. Eine schreckliche Bluttat erschüttert das Land. In Hanau, einer Stadt in Hessen mit rund 96.000 Einwohnern, starben Menschen bei Angriffen auf Shisha-Bars. In den ersten Stunden berichteten deutsche Medien – offenbar völlig frei erfunden – von einem Bandenkrieg. Ein zwischen 43 jähriger Mann habe bei einer Shisha-Bar geklingelt und wahllos auf Gäste geschossen. Etwas später soll er ein zweites Migrantenlokal in der unmittelbaren Umgebung angegriffen haben.

Wirre „Botschaft an alle Amerikaner“

In den Morgenstunden des Donnerstags werden mehr und mehr Informationen bekannt. Beim Täter soll es sich um den deutschen Tobias R. aus Hanau handeln. Dieser habe vor Tagen ein wirres YouTube-Video veröffentlicht. In dem Video habe der mutmaßliche Amokläufer in fließendem Englisch von einer persönlichen „Botschaft an alle Amerikaner“ gesprochen. Das deutsche Nachrichtenmedium Heidelberg24 über die Inhalte: „Er soll davon gesprochen haben, dass in den USA unterirdische Militäreinrichtungen existierten, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände kämpfen. Einen Hinweis auf die bevorstehende Tat gibt der Mann nicht.“

Video lässt auf Geisteskrankheit schließen

In seinem Video soll der Täter weiterhin davon gesprochen haben, seit langem gemobbt worden zu sein. Vorfälle in Schule oder Disco werden thematisiert. All dies garniert mit Verschwörungstheorien. Ebenso habe er von der notwendigen Auslöschung von Völkern schwadroniert. Eine Geisteskrankheit oder zumindest eine extreme psychische Ausnahmesituation liegt auf der Hand. Der Täter solle nach ersten, unbestätigten Medieninformationen über einen Jagdschein verfügt haben und wäre möglicherweise in diesem Zusammenhang im Besitz der Schusswaffen gewesen. Es ist aktuell noch unbekannt, ob legale oder illegale Waffen für die Tat benutzt wurden.

Ideologische Berichterstattung in Höchstform

Die etablierten Medien laufen jedenfalls schon zu neuen Hochformen an. Es ist zu befürchten, dass Politexperten der Öffentlichkeit tage- und wochenlang Expertisen gegen Rechts abliefern werden. Die bedauernswerten, unschuldigen Menschen, die ihre Leben aufgrund des Wahnsinns eines Einzelnen lassen mussten, dienen ein weiteres Mal als ideologische Projektionsfläche.

Bild Zeitung fordert mehr Überwachung

In der Live-Berichterstattung der Bild Zeitung wurde bereits von 12.000 gefährlichen, gewaltbereiten Rechtsextremisten in Deutschland gesprochen. Der Redakteur sprach von „Menschen, die in dunklen Ecken des Internets für diese Tat Applaus spenden“ und forderte mehr Überwachungsmaßnahmen. Es müsse überprüft werden, ob die Gesetze gegen „Hate Speech“ auch wirklich ausreichen.