Gegen die Vorhaben der Corona-Regimes, an Unis die 2G-Regel einzuführen und damit Ungeimpften den Bildungszugang zu verwehren, stehen die Studenten in Deutschland und Österreich auf. In zwei Schriftstücken positionieren sich „Studenten stehen auf“ jeweils klar gegen diese Diskriminierung. Die Trennung in Geimpfte und Ungeimpfte sei wissenschaftlich nicht begründbar, reine Propaganda und wissenschaftlichen Einrichtungen nicht würdig. Denn auch die doppelt Gestochenen können sich infizieren und das Virus an andere übertragen.

  • „Studenten stehen auf“ gegen Uni-Impfzwang in Deutschland und Österreich
  • Gegen Diskriminierung und Spaltung der Gesellschaft
  • Maßnahmen nicht wissenschaftlich begründbar – nicht evidenzbasiert
  • Treten für Menschenrecht auf Bildung ein

Seit Monaten setzen sich die mutigen Studenten der Initiative „Studenten stehen auf“ für das Menschrecht auf Bildung ein. Sie sprechen sich vehement gegen die Diskriminierung von Menschen aus, die das gefährliche Experiment mit dem Stich lieber bleiben lassen wollen. Wochenblick hat mehrfach über die Widerstandsbewegung berichtet, beispielsweise über die Demo gegen den Uni-Impfzwang in Dresden oder die Umfrage an der Innsbrucker Med-Uni, die zeigte, dass eine klare Mehrheit der Studenten gegen die irrwitzigen Impf-Zwangs-Vorhaben sind. Auch von der Polizeigewalt bei den Studentenprotesten im Mai in Berlin hat Wochenblick vor Ort berichtet.

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Nicht noch weiter zur Spaltung beitragen

Im offenen Brief der österreichischen Studenten wird ausdrücklich auch auf die Aussagen des Rektors der Universität Klagenfurt, Oliver Vitouch, hingewiesen und eine Richtigstellung wie auch eine Entschuldigung gefordert. Dieser hatte kürzlich gemeint, dass wer die Impfung nicht bejahe, unwissenschaftlich sei und nichts an einer Universität verloren habe. Wie im finstersten Mittelalter berief er sich dabei auch noch auf den Papst (Wochenblick berichtete).

Man fordert „in jedem Fall von ‚2G‘ abzusehen, denn eine solche Regelung bedeutet gezielte Ausgrenzung“ und appelliert: „Tragen Sie nicht noch weiter zur Spaltung und zur Etablierung einer Zweiklassengesellschaft bei.“ Der Impfstatus dürfe nicht das sein, was einen Menschen ausmacht, sozusagen seine neue Identität sein, weisen die Studenten hin. Wie Wochenblick berichtete, gab es bereits Vorhaben und Aktionen an der Linzer Uni und der WU Wien, die Studenten nach ihrem Impfstatus zu kennzeichnen.

Wir schweigen nicht!

In der Stellungnahme von „Studenten stehen auf“ aus Deutschland fordern diese die Rücknahme der Entscheidung, mit 15. November eine 2G-Regelung an der Uni Erlangen-Nürnberg einzuführen. Auch sie weisen darauf hin, dass eine solche Maßnahme nicht evidenzbasiert ist. Auch gegen die 3G-Regelung stellen sich die Studenten, bei dieser wäre es aber immerhin noch möglich gewesen an der Uni präsent zu sein. „Ungeimpfte bleiben draußen“ sei der wohl herbste Rückschlag für Deutschland. „Es scheint fast so, als sei man interessiert daran, den Zustand der Krise noch weiter auszubauen, anstatt anzupacken und die entstandenen Schäden der Corona-Krise eindämmen zu wollen. Das Schweigen der Politik lässt tief blicken – wir aber schweigen nicht!“, geben sich die Studenten kämpferisch.

„Wir stehen auf für Bildung ohne Ausgrenzung und stellen uns gegen die Spaltung unserer Gesellschaft. Bis zum 19.11.2021 wird das 2G-Modell an der FAU wieder abgeschafft, oder wir werden uns in Erlangen sehen!“

Hier finden Sie den ganzen Offenen Brief gegen 2G in Österreich und hier die Stellungnahme zu 2G der Uni Erlangen.

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