In den unterschiedlichsten Medien erscheinen immer wieder Beiträge, wie man mit diversen Anlageprodukten Gewinne machen kann. Doch wie bewähren sich diese Empfehlungen, wenn man eine langfristige Perspektive hat? Häufig ist es doch so, dass im Jahresrückblick betrachtet, die Tipps von den sogenannten Experten nicht wirklich aufgegangen sind. Deshalb wollen wir in diesem Artikel 3 bewährte Schlüssel, die für eine langfristig erfolgreiche Veranlagung erforderlich sind, vorstellen.

Ein Beitrag von diegeldretter.at

Schlüssel 1 – Strategie zur Vermögensabsicherung

Die Absicherung von bestehenden Vermögenswerten scheint in der aktuellen Situation bei vielen Menschen die oberste Zielsetzung in der Veranlagung zu sein. Und nicht zu Unrecht! Wovor haben die Bürger Angst?

Es sind, zusammengefasst, 5 Szenarien, die den Menschen Kopfzerbrechen bereiten und die entsprechenden Strategien erfordern:

  • Krisen
  • Inflation
  • Crash
  • Enteignung
  • Worst Case

Eine wirkungsvolle Strategie bietet Schutz gegen all diese Bedrohungen. Die Fragen, die sich die Anleger immer stellen sollten: Wie verhält sich meine Anlageform in diesen Szenarien? Wenn dies nicht für alle Szenarien zu positiven Antworten führt, dann sollte über eine alternative Veranlagungsvariante nachgedacht werden, die diesen 5 Kriterien standhält.

Schlüssel 2 – Strategie zur Renditeerzielung

Selbstverständlich erwarten Investoren von ihren Veranlagungen eine attraktive Rendite. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus seit der letzten Finanzkrise stellt sich aber die Frage, wie kann denn dies erreicht werden? Und wenn man Sparern vor Jahren die Frage gestellt hätte, was in der Veranlagung für Sie das wichtigste Kriterium sei, dann wäre der Ertrag an erster Stelle genannt worden – wie sich die Zeiten doch ändern!

Welche Anforderungen sind hinsichtlich der Renditeerzielung notwendig?

  • Wertsteigerung/Ertrag
  • Kaufkrafterhalt
  • Steueroptimierung

Gefragt sind Strategien, die langfristig eine Wertsteigerung mit sich bringen, die einen Kaufkrafterhalt sicherstellen und, wenn möglich, auch noch einen positiven steuerlichen Aspekt beinhalten. Der Kaufkrafterhalt muss im Produkt selbst enthalten sein und nicht vom Anleger durch regelmäßige Dynamik seiner Sparrate selbst bezahlt werden, also einen echten Mehrwert generieren.

Schlüssel 3 – Strategie der Portfoliodiversifikation

Von vielen gewusst, aber kaum mit ihren Veranlagungen umgesetzt, ist der dritte wichtige Faktor für einen langfristigen Veranlagungserfolg: die Portfoliodiversifikation. Zu diesem Thema gibt es viele Expertenmeinungen. Wenn man jedoch den Versuch unternimmt, alle Meinungen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, dann sollte diese Vermögensaufteilung zu einem Konsens führen können:

  • 25 % fest verzinsliche Sparanlagen – für Liquidität, kurz- und mittelfristige Zeithorizonte
  • 25 % Fonds/Aktien – für mittel- und langfristige Zeithorizonte
  • 25 % Immobilien – für langfristige Zeithorizonte
  • 25 % Edelmetalle – für langfristige Zeithorizonte

Diese Aufteilung beinhaltet einerseits eine Strategie hinsichtlich der zeitlichen Dauer der Veranlagung, aber auch eine Strategie, die gleichermaßen Finanztitel und Sachwerte berücksichtigt. Innerhalb dieser 4 Anlageklassen empfiehlt sich dann eine weitere Diversifikation aus Gründen der Risikominimierung.

Fazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei einer langfristig erfolgreichen Veranlagung sowohl Strategien zur Vermögensabsicherung, als auch zur Renditeerzielung und zur Portfoliodiversifikation berücksichtigt werden müssen. Eine reine Veranlagung in Finanztitel ohne Berücksichtigung von physischen Sachwerten liefert langfristig ebenso wenig die gewünschten Ergebnisse wie eine reine „Schönwetterveranlagung“ zur Maximierung des Ertrags, die keine entsprechende Strategie zur Absicherung von Vermögenswerten vorsieht.

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