Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) ist ein sozusagen aus der Zeit gefallener Kleinverein. Ihre große Zeit hatte die KPÖ während der sowjetischen Besatzung nach dem Krieg. Danach implodierte die Partei recht schnell. Doch einige Rotfront-Nostalgiker haben immer noch nicht aufgegeben und träumen nach wie vor von der proletarischen Weltrevolution. Alljährlich feiert der radikale linke Narrensaum im Wiener Prater das sogenannte „Volksstimmefest“. Dass es sich hier um eine historische Veranstaltung handelt, merkt man schon am Namen. Denn heute gilt bereits das Wort „Volk“ irgendwie als „Nazi“, denn man soll nur noch von einer multikulturellen „Bevölkerung“ sprechen. Wie ein investigativer Journalist des Wochenblick dokumentierte, war das „Volksstimmefest“ dieses Jahr ein riesiger Reinfall, denn wahrscheinlich wegen der strenge 3-G-Regelungen blieb das Publikum aus. Doch auf Twitter und Facebook bedankte sich die KPÖ trotzdem bei angeblichen „30.000“ Besuchern.

  • Wie bei der russischen „Prawda“: Bericht über Kommunisten-Party griff zu absurden Zahlen
  • Zahlreiche andere Linke dokumentierten hingegen in den sozialen Medien die gähnende Leere
  • Die gratis Corona-Spritze war ungefähr so beliebt wie ein Genickschuss

Von Berthold Krafft

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Ist das Foto wirklich echt?

Das von der KPÖ verwendete Foto zeigt eine volle Wiese vor der Hauptbühne. Es ist fragwürdig, ob es sich dabei wirklich um ein Bild aus diesem Jahr handelt. Unser Fotograf hat nämlich die gähnende Leere am „Volksstimmefest“ deutlich festgehalten. Teilweise hatte man das Gefühl in einer Geisterstadt zu sein, denn die Musiker spielten vor leeren Sitzbänken.

Der Einsatz von manipulativen Bildern für die Propaganda hat im Kommunismus jedenfalls eine lange Tradition. So ließ Diktator Josef Stalin selbst ehemalige Weggefährten, die er beseitigen ließ, aus Gruppenfotos heraus retuschieren. Einen kleinen Aufschluss über die möglicherweise mangelnde Aktualität der Bilder bietet auch ein Detail: Obwohl viele Kommunisten einer „Zero Covid“-Ideologie anhängen, drängen sich die Menschen dicht – ohne eine einzige Maske. 

 

Nahrungsüberangebot: Eine Ausnahme im Kommunismus

Ganz und gar nicht kommunistisch war das Speisenangebot am „Volksstimmefest“. In der Sowjetunion hatte die Kollektivierung der Landwirtschaft zu einem Einbruch der Produktion geführt. Eine Hungersnot war die Folge. Daher stürzten sich die Kommunisten auf die Lebensmittelvorräte der Ukraine, die dann dort fehlten. Bis zu sieben Millionen Ukrainer dürften deshalb verhungert sein. Das als „Holodomor“ bekannt gewordene Ereignis wird als Völkermord anerkannt.  Später wiederholte sich die Geschichte in China.

Der „große Vorsitzende“ der Kommunistischen Partei Chinas, Diktator Mao Tse-tung, hatte einen „großen Sprung nach vorne“ verkündet. Die Folge war wiederum eine schreckliche Hungersnot. Am heurigen „Volksstimmefest“ hätte man sich hingegen einmal ordentlich den Wanst vollschlagen können: Spanferkel, Bratwürste und Langos waren in Hülle und Fülle vorhanden. Doch die Standler haben vermutlich kein Geschäft gemacht, denn der Andrang war nur sehr gering. Das können nicht einmal die KPÖ-eigenen Bilder verschleiern, die stets nur einen Ausschnitt mit wenigen Personen einfangen – etwa, um den schütteren Publikumsandrang zu kaschieren?

Linke dokumentierten selber die Leere auf Twitter

Im real existierenden Kommunismus wurden Oppositionelle abgeholt und mit Genickschüssen hingerichtet. Beim „Volksstimmefest“ war für potentielle Besucher auch ein Schuss vorgesehen, jedoch ein Schuss mit der experimentellen Corona-Impfung, doch auch die endete für viele schon tödlich. Möglicherweise war deshalb auch beim Impfbus der Stadt Wien nichts los. Wer unserem Bericht über das „Volksstimmefest“ nicht glauben will, der soll sich einfach die Fotos ansehen, die andere Linke gemacht haben.

Offenbar waren da die Genossen nicht ganz auf Linie. So veröffentlichte beispielsweise die KPÖ Linz ein Foto, wo das dürftige Publikum vor der Bühne klar zu sehen ist. Auch die feministische Postille „an.schläge“ postete ein Bild, auf dem man im Hintergrund gut die leere Wiese sehen konnte.

Ex-Grünen-Vizebürgermeisterin wieder auf KPÖ-Fest

Skurril: Die ehemalige grüne Politikerin Birgit Hebein posierte an der Schank im Zelt eines Vereins namens „KZ-Verband“, wie die grüne Gemeinderätin Viktoria Spielmann die Welt auf Twitter wissen lässt.

Dass sie keine Berührungsängste mit dem durch kräftige Mithilfe der Kommunisten abgehaltene Fest hat, zeigte sie bereits in der Vergangenheit. Bereits im Jahr 2019 posierte sie beim „KZ-Verband“ am Volksstimmefest. Zu diesem Zeitpunkt war sie grüne Vizebürgermeisterin in der Bundeshauptstadt.

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