Bei einem Grenzzaun nahe Jerusalem wurde der Mann verhaftet

Mit sechs Mobiltelefonen im Rektum hat sich ein Palästinenser in Israel absichtlich verhaften lassen, mutmaßlich um die Geräte an arabische Gefängnisinsassen zu verteilen. Schon am Tag zuvor versuchte der Araber an einem Grenzposten aufzufallen, wurde aber nach kurzem Verhör wieder nach Hause geschickt.

Am nächsten Tag gelang es ihm dann, in der Stadt al-Ram in der Nähe von Jerusalem verhaftet zu werden. Kurz bevor er in seine Zelle kommen sollte, ordnete ein aufmerksamer Wachebeamter eine Durchsuchung des Körpers an, wo die Mobiltelefone gefunden wurden.

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Stolze sechs Telefone hatte der Palästinenser in sich

„ABFÜHREN!“

Nach einem erzwungen Stuhlgang wurde der Mann weiter verhört. Laut israelischen Medien erhoffen sich die Behörden nun neue Erkenntnisse zu dem Terror-Netzwerk hinter dem Palästinenser.

Gefängnis-Tasche

Das Bunkern von illegalen Gegenständen im Darm hat in Gefängnissen weltweit lange Tradition. In Nordamerika gibt es dafür einen eigenen Begriff: „Keistering“. Nicht selten findet man Berichte von Drogen, aber auch sogar Pistolen – teilweise geladen – die durch die „Hintertüre“ in Gefängnisse gebracht werden sollen.

Ob sechs Mobiltelefone im Hintern vielleicht sogar Rekord sind, und ob bei allen der Vibrationsalarm eingestellt war, ist leider nicht offiziell bestätigt.