Geht es nach Innenminister Karl Nehammer, soll es künftig keine Demonstrationen gegen die türkis-grünen Corona-Maßnahmen mehr geben. Doch tausende Österreicher ließen sich auch am Dreikönigstag nicht aufhalten und protestierten im Zuge friedlicher Spaziergänge für „Friede, Freiheit, keine Diktatur“. 

In Braunau, Ried im Innkreis, Linz, Weiz (Stmk), Liezen (Stmk), Judenburg (Stmk), Tulln (NÖ), Kufstein (T), Innsbruck (T) gingen am Mittwoch Hunderte gegen Zwangsimpfungen und Zwangstests auf die Straße. Doch vor allem im ÖVP-dominierten Niederösterreich war der Protest am 6. Jänner groß: Alleine in Wiener Neustadt demonstrierten 2.500 Corona-Kritiker für die Wiederherstellung der Freiheit. Das zuvor von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) angekündigte, scharfe Vorgehen gegen die Kritiker der türkis-grünen Corona-Politik zeigte in Wiener Neustadt bereits Wirkung: gleich drei Demonstranten wurden festgenommen. Welche Vorwürfe zu den Festnahmen führten, ist derzeit noch nicht bekannt.

Spazieren gegen Chaos und Unverhältnismäßigkeit

In Amstetten rief der Unternehmer Christoph Haider erfolgreich zum Corona-Spaziergang in Amstetten auf: Rund 1.000 kritische Bürger spazierten dort friedlich gegen die restriktiven Maßnahmen der Regierung. Haider erklärte: „Es geht darum, dass wir gemeinsam spazieren gegen die Coronamaßnahmen, gegen den Verordnungswahn, das aktuelle Chaos und die Unverhältnismäßigkeit.“ Bereits vergangenen Mai ließ Haider aufhorchen, als er sein Fitness-Studio dem Lockdown zuwider öffnete.

Das war der friedliche Spaziergang gegen die Coronamaßnahmen in Amstetten: