Etwa 730 Förderklassen soll es im kommenden Schuljahr für Kinder mit schlechten Deutsch-Kenntnissen geben. Dies ging jetzt aus einer Prognose des Unterrichtsministeriums hervor.

In Wien soll es dabei mit rund 300 fast die Hälfte solcher speziellen Klassen geben, gefolgt von Oberösterreich mit 153 und Niederösterreich mit 105. Grundsätzlich müssen ab Herbst alle Kinder, denen ein „außerordentlicher“ Status aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse zugeordnet wird, 15-20 Stunden lang in seperaten Deutschförderklassen unterrichtet werden.

„Sprachferne“ Fächer wie etwa Turnen, Musik und Zeichnen, sollen die Kinder aber auch weiterhin in ihrer ursprünglichen Klassengemeinschaft erleben dürfen.