Eine katastrophale Grippesaison soll uns bevorstehen, warnt die Virologin Monika Redlberger-Fritz, laut einem Bericht des ORF. Die absurde Begründung ist die ausgebliebene Grippe im vergangenen Jahr, die nach Meinung dieser Expertin aufgrund der Corona-Maßnahmen ausgefallen sei.

Ein Kommentar von Christoph Uhlmann

Die Erfahrung zeige, dass auf sehr schwache Grippewellen meist starke „epidemische Aktivitäten“ folgen würden. Erstmals seit Beginn der Influenzaüberwachung 1999/2000 sei die Grippe völlig ausgefallen und nur zwei bestätigte Fälle in Österreich zu verzeichnen gewesen. Die Ursachen für das Ausbleiben seien „letztlich alle auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus Pandemie zurückzuführen“, so die Virologin der MedUni Wien.

Fragen über Fragen…

Jetzt muss man sich doch ernsthaft fragen, warum wir eine Corona-Pandemie hatten, wenn die Maßnahmen doch so effektiv waren? Ist SARS-CoV-2 kleiner, mutiger oder intelligenter als die Virus-Kollegen der Influenza-Fraktion? Immer wieder behaupteten doch Sprecher des Corona-Regimes und Vertreter der Systemmedien, dass sich Corona deswegen ausgebreitet hätte, weil sich die Untertanen nicht brav genug an die Maßnahmen gehalten hätten. Zu Corona-Partys war die Influenza also offenbar nicht eingeladen und konnte sich daher – vollkommen „logisch“ – dort auch nicht ausbreiten. Und durch die Maske kommen die Influenza-Viren nicht, aber die Corona-Viren schon, oder umgekehrt, oder wie? Nein. Es waren wahrscheinlich die Lockdowns. Die Grippe traute sich nicht vors Haus – oder auf die Schipiste (Wochenblick berichtete), wo Corona die Menschen wiederum heftig attackierte?

PR-Sprecherin der Pharmaindustrie?

Ganz zum Schluss des erwähnten Artikels kommt die Wirrologin dann auf das, worauf es ankommt: „Seit dem vergangenen Jahr steht die Influenzaschutzimpfung für Kinder von sechs Monaten bis 14 Jahren gratis im Rahmen des Kinderimpfprogramms zur Verfügung.“ Ein Schelm, wer jetzt denkt, das wäre eine PR-Aktion im Auftrag der Pharmaindustrie gewesen.

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