Kampf gegen das Virus wie bei Alice im Wunderland; Bild: © Wochenblick Collage

Das Kartenhaus, das Politiker in den Ländern errichtet haben, in denen Corona-Politik zugunsten des Great Reset betrieben wird, stürzt immer mehr in sich zusammen. Obgleich bereits im Frühjahr 2020 aus einer Studie in China hervorging, dass das Coronavirus kaum im Freien übertragen wird, verhängten Regierungen dennoch Versammlungsverbote, Ausgangssperren, Maskenpflicht im Freien und teilweise sogar im eigenen Fahrzeug. Nur einer von 7.000 steckt sich jedoch unter freiem Himmel an. Jetzt meldete sich ein Aerosol-Physiker zu Wort, der gerne helfen möchte, aufzuklären und der deutlich sagt, dass eine Übertragung fast ausschließlich in geschlossenen Räumen stattfindet.

Ein Kommentar von Alina Adair

Gerhard Scheuch betonte im Gespräch mit RTL, dass nicht nur er die Aussage der Studie unterstützt, sondern auch viele seiner Kollegen. Weder spazieren gehen, noch Rad fahren oder joggen stellt demnach eine Gefahr für das Allgemeinwohl dar, wie es uns die Politiker weismachen wollen. Der Aerosol -Physiker erklärte, dass eine Ansteckung im Freien äußerst selten ist und nur dann auftritt, wenn man sehr lange, sehr eng einer Person gegenüber steht und dabei miteinander redet oder sich anlacht. 400 bis 3.000 Viren müssen eingeatmet werden, ehe eine Ansteckung erfolgt. Die Wahrscheinlichkeit, sich im Freien anzustecken, ist sehr gering. In Innenräumen, wo viel geatmet und viele Aerosole ausgestoßen werden, soll die Ansteckungsgefahr hingegen größer sein, wobei er beispielsweise Sportstudios nennt, in denen durch körperliche Anstrengung mehr Aerosole in der Luft sind.

Covid-19: Ansteckung über die Luft in Innenräumen

Studie: Ansteckung in Innenräumen; Quelle: Hermann-Rietschel-Institut, TU Berlin

Die Aussage, dass eine Ansteckung in Schulen höher ist, wird allerdings wiederum in der sogenannten „Virenwächter-Studie“ aus München bezweifelt (Wochenblick berichtete).

Neue Angstbasis: Mutationen

Bisher heißt es, dass man sich bereits nach fünf bis fünfzehn Minuten nah an einer Person anstecken kann. Scheuch meint, dass das nur in Räumen der Fall ist und nicht draußen. Er schliesst dabei jedoch nicht aus, dass diese Zeitspanne auf drei bis zehn Minuten schrumpfen könnte, wenn weitere Mutationen des Coronavirus auftreten. Mutationen machen alles möglich und sind daher auch der aktuelle Vorwand der Regierungen, sämtliche Maßnahmen ungeachtet jeglicher Fakten aufrecht zu erhalten. Der Wechsel vom Virus zur Mutation erinnert an den Wechsel vom Indikativ zum Konjunktiv. Bei Mutationen muss die Politik ihre Entscheidungen nicht mehr auf Realität basieren, sondern auf der Möglichkeit einer Gefahr. Lockdowns, Ausgangssperren und sonstige Maßnahmen können somit weiter aufrecht erhalten werden, da immer eine Gefahr drohen könnte. Die Einwohner in den Corona-Politik-Ländern werden alles mit sich machen lassen, so lange die Angst aufrecht erhalten wird. Die Lockdowns wären längst beendet, wenn die Angst nicht mehr vorhanden wäre.

Nach über einem Jahr Corona-Politik, in dem immer mehr Menschen im Laufe der Zeit bewusst wurde, dass die Maßnahmen nicht wegen einem Virus eingeführt wurden, sondern andere – politische – Gründe haben, musste eine neue Angstbasis geschaffen werden. Ein mutiertes Virus, das sich angeblich über die Luft verbreitet, kam da gerade recht, um die Angst aufrecht zu erhalten. Das einzige wirklich Erschreckende daran ist, wie weit die Regierungen inzwischen gehen, um die Bürger ihrer Rechte zu berauben. Die Politik der Angst muss endlich ein Ende finden.

Franz Josef Strauß sagte einst zur Politik der Angst: „Wer die Menschen verwirrt, wer Sie ohne Grund in Unsicherheit, Aufregung und Furcht versetzt, betreibt das Werk des Teufels. (AA)

Weitere Links:
https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/12578
https://blogs.tu-berlin.de/hri_sars-cov-2/2021/02/11/covid-19-ansteckung-ueber-aerosolpartikel-vergleichende-bewertung-von-innenraeumen-hinsichtlich-des-situationsbedingten-r-wertes/