Auf dem Bundesparteitag in Braunschweig haben 566 Delegierte Alexander Gauland zum Ehrenvorsitzenden der AfD gewählt. Eine Mehrheit von 91 Prozent Abgeordneten stimmten dafür, dass der ehemalige Parteisprecher diesen Titel tragen soll.

Gauland zeigt sich sichtlich gerührt: „So lange ich Kraft habe, und so lange es von Ihnen und Euch gewünscht wird, werde ich für diese Partei weiter arbeiten.“

Auge auf Partei haben

Der neue Ehrenvorsitzende möchte auch weiterhin ein Auge auf die Partei haben: „Wenn die Partei irgendwann in eine falsche Richtung gehen sollte, dann werde ich das sagen“, wie die Junge Freiheit berichtete. Zusammen mit Alice Weidel ist er weiterhin Vorsitzender der Bundestagsfraktion der AfD. Sein Nachfolger an der Parteispitze wurde der aus Sachsen stammende Tino Chrupalla.

Demonstrationen laut Polizei relativ ruhig

Die Polizei gab an, dass die Demonstrationen gegen den Parteitag größtenteils friedlich verliefen. Es soll ein paar Zwischenfälle wie Blockaden gegeben haben, so ein Polizeisprecher. Kurz vor Beginn des Parteitags blockierten Demonstranten eine wichtige Zufahrtstraße. Beamte seien angegriffen worden, als sie die Blockade auflösen wollte. Mehr als 2000 Polizisten waren im Einsatz.