Auch diese Gerichtsentscheidung in Dänemark erweckt den Eindruck, dass es vor Gericht einen gewissen Kulturbonus gäbe. Für die Schreckenstat, auf seine 26-jährige Freundin eingestochen und sie vom Balkon geworfen zu haben, erhielt der 38-jährige „dänische Staatsbürger“ Sulaiman M. eine Strafe von 7 Jahren Haft. 

Sulaiman M. „flüchtete“ im Jahr 1996 aus Afghanistan nach Dänemark. Dort lernte er eine Frau namens Louise M. kennen. Sie soll jahrelang unter der Gewalt des Mannes gelitten haben, bis sie endlich den Mut zu einer Trennung fand. Dies kostete sie letztendlich fast das Leben.

Drei Afghanen am Tatort

Am 2. September 2019 stach der Afghane mehrfach auf die Frau ein, bevor er sie rund 7 Meter von seinem Balkon aus auf den Betonboden darunter warf. Als die Polizei in den Tatort stürmte, waren drei Männer, allesamt afghanischer Herkunft anwesend. Wegen versuchten Mordes angeklagt soll letztendlich nur der Ex-Freund gewesen sein.

Opfer überlebte – ein medizinisches Wunder

Dass die Frau die Bluttat überlebte grenzt an ein Wunder. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, hatte sie nur noch 0,3 Liter Blut im Körper. Der afghanische Ex-Freund hatte ihr in Hals, Nacken, Rücken und Oberschenkel gestochen. Ihre Halsvenen waren auf der linken Seite des Halses komplett durchtrennt. Sie erlitt eine Hirnverletzung, eine Gehirnblutung, die Lungen kollabierten und hatten Blutgerinnsel, mehrere Beckenfrakturen, eine verletzte Bauchspeicheldrüse und Flüssigkeit und Luft im Bauch. Die Medizin hat nicht wirklich eine Erklärung dafür, wie man diese vielen Verletzungen überleben kann. Das Opfer hat einen zweijährigen Sohn mit dem Afghanen.

Hasste der Täter Dänen?

Der Täter soll sich auf Facebook rassistisch über Dänen geäußert haben. So fragte er dort, ob man ein Rassist wäre, wenn man keine Dänen mag. Erschütternd: In Schweden soll diese Art importierter Gewalt schon dermaßen häufig auftreten, dass es einen eigenen Namen für die Opfer gibt: Balkonmädchen.