Nach mehreren brutalen Raubüberfällen konnte die Wiener Polizei einen 19-jährigen Afghanen als Täter ausforschen. Nachdem er auf Internet-Plattformen Verkaufsgespräche vereinbarte, raubte er die Online-Händler brutal aus. Dafür bedrohte er sie mit einer falschen Pistole.

Wollte nicht bezahlen: Nach den Preisverhandlungen zu verschiedenen Verkaufsgegenständen soll der Afghane einfach eine täuschend echt aussehende Pistole gezogen haben und die Ware brutal an sich gerissen haben.

Zwei gescheiterte Raubversuche hintereinander

Am 14. November schlug der Afghane im Bereich des Bahnhofs Heiligenstadt zu. Im Zuge eines Verkaufsgesprächs bedrohte er einen 22-Jährigen, der sich jedoch von dem 19-Jährigen nicht einschüchtern lassen wollte. Nach dem misslungenen Raubversuch bedrohte der Afghane eine 30-jährige Frau am Bahnsteig mit seiner falschen Pistole zur Herausgabe von Wertgegenständen. Wieder scheiterte der Raubversuch: die 30-jährige führte nichts Wertvolles mit sich.

Erfolgreicher Elektronik- und Schmuckraub

Der Afghane gab nicht auf. Wenige Tage später sollte er bei erneuten Raubüberfällen erfolgreich sein. So schlug der Afghane am 16. und am 18. November erneut zu. Einmal traf er einen 16-Jährigen, das andere Mal einen 22-Jährigen. Beide beraubte er im Anschluss indem er sie mit der vermeintlichen Pistole bedrohte. Dabei erbeutete der 19-Jährige Elektronikgeräte und Schmuckgegenstände.

Hausdurchsuchung fördert Diebesgut zutage

Am 23. November gelang der Polizei der Zugriff. Sie nahm den Afghanen in Wien-Ottakring (16. Bezirk) fest.
Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung wurde ein Teil des Diebesguts, die Tatwaffe sowie weiteres Beweismaterial sichergestellt.

Jetzt befindet sich der Afghane in Untersuchungshaft und zeigt sich geständig.