Nachdem der 23-jährige Afghane bereits im Juni zuschlug und eine 11-Jährige vergewaltigte, ließen die Behörden den Vorbestraften wieder laufen. Die Begründung war es bestehe „keine Fluchtgefahr“. Jetzt überwältigte er eine 13-Jährige im Hausflur.

Dortmund: Der wegen Suchtmitteldelikten vorbestrafte Afghane hatte wohl das Gefühl, er könne sich alles erlauben. Nachdem er im Juni eine 11-Jährige vergewaltigte, kam er nach nur zwölf Tagen wieder aus der Untersuchungshaft frei. Es dauerte nicht einmal einen Monat, bis er das nächste Kind vergewaltigte.

Dem ersten Opfer wurde nicht geglaubt

Die absurde Begründung der Staatsanwaltschaft: es bestehe keine Fluchtgefahr! Der Mann verfügt über ein temporäres Aufenthaltsrecht in Deutschland und ist mutmaßlich als Flüchtling gekommen. Dass der Afghane nach der ersten Vergewaltigung nach nur wenigen Tagen freigelassen wurde, empört ganz Deutschland.
Am Mittwoch erklärten die Ermittler dazu: „In dem Haftprüfungstermin […] traten Umstände zutage, die zum damaligen Zeitpunkt Zweifel an den Angaben des Tatopfers begründen konnten.“
Dem 11-jährigen Mädchen wurde also nach dem Martyrium nicht geglaubt.

Wieder in U-Haft

Vergangenen Freitag schlug er erneut zu. Er lockte ein 13-jähriges Mädchen in einen Hausflur und vergewaltigte es dort. Aufgrund der genauen Täterbeschreibung des Mädchens konnte ihn die Polizei jetzt wieder festnehmen. Seit Samstag sitzt er wegen schweren sexuellen Missbrauchs in Tateinheit mit Vergewaltigung erneut in U-Haft.

Integrationsminister fordert Abschiebung

In Folge des medialen Drucks fordert der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp (FDP), dass der Afghane nach Verurteilung und Verbüßen seiner Haft unmittelbar in sein Heimatland abgeschoben wird.