Schon wieder gab es einen Übergriff in einem Bus am Salzburger Hauptbahnhof. Der 25-jährige Afghane attackierte am 1. November einen Fahrgast und verletzte diesen an Kopf und Oberkörper. Der Betriebsratsvorsitzende des Verkehrsbereichs der Salzburg AG, Frank Conrads, fordert die Bundesregierung dazu auf, für den Schutz von Fahrern und Fahrgästen zu sorgen.

Sonntag Abend verweigerte ein Busfahrer einem 25-jährigen Afghanen die Mitfahrt. Grund: Der aggressive Afghane hatte den Busfahrer in der Vergangenheit mit Faustschlägen attackiert!

Aggressiver Afghane ging auf anderen Fahrgast los

Nachdem ihm der Fahrer mitteilte, dass er ihn deswegen nicht mitnehmen wolle, wurde der Afghane erneut aggressiv. Doch dieses Mal reagierte er sich an einem Fahrgast ab. Er verletzte den 49-Jährigen im Zuge seiner Entgleisung an Kopf und Oberkörper.

Nur Polizeistreife konnte Schlimmeres verhindern

Nur eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife konnte Schlimmeres verhindern und den Afghanen aufhalten. Der 25-jährige Afghane wurde daraufhin abermals bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Zunehmend Übergriffe in Bussen

Der Betriebsratsvorsitzende der Salzburg AG/Verkehrsbereich Frank Conrads vertritt die Interessen von rund 650 Verkehrsbediensteten. Er berichtet im exklusiven Gespräch mit dem Wochenblick:

„Mir berichten zunehmend Fahrer von Übergriffen auf sie. Wenn die Busfahrer ihrer Verpflichtung für Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in den Bussen zu sorgen nachkommen, sind sie so oft verbalen bis hin zu körperlichen Übergriffen ausgesetzt. Das kann so nicht weitergehen!“

Der Betriebsratsvorsitzende Frank Conrads vertritt 650 Verkehrsbedienstete

Kultur- und Sprachprobleme führen zu Übergriffen

Es seien nicht nur Obdachlose und Suchtgiftkranke, vor deren Übergriffen sich Busfahrer zunehmend schützen müssten. Vor allem durch „verschiedene kulturelle Auffassungen“ und „Sprachprobleme“ würden die Übergriffe auf Busfahrer zunehmen, berichtet Conrads. „Einfache Aufforderungen seitens des Fahrpersonals werden vor allem von Zuwanderern oftmals als Provokation aufgefasst.“, so der Betriebsratsvorsitzende, der auch als stellvertretender Bundesobmann bei den freiheitlichen Arbeitnehmern engagiert ist.

„Bundesregierung soll für Sicherheit aufkommen“

Die Corona-Situation hat die Konflikte in den Bussen noch verschärft. So führt auch die Maskenpflicht in den Bussen immer wieder zu Auseinandersetzungen, weiß Conrads zu berichten.

Geht es nach dem Freiheitlichen Arbeitnehmervertreter, so soll die Bundesregierung für die Kontrolle der Einhaltung der Maskenpflicht aufkommen: „Die Maskenpflicht und die Konflikte, die sich daraus ergeben, hat uns die Bundesregierung durch ihre Covid-19 Verordnungen eingebrockt. Deswegen soll sie auch die Verantwortung übernehmen und diese nicht weiter auf dem Rücken der kleinsten, der fleißigen Busfahrer, die unsere Infrastruktur auch in schweren Zeiten wie diesen aufrechterhalten, abwälzen.“

Conrads fordert daher eigenes Sicherheitspersonal sowie geschlossene Fahrerkabinen, welche die Busfahrer vor Randalieren schützen.