Die brutale Vergewaltigung einer 12-jährigen Spanierin erschüttert das Land. Der Fall kam jetzt erst an die Öffentlichkeit, die Tat geschah vor einem Jahr. Das Mädchen wurde von einer Gruppe junger Migranten fast eine Stunde lang geschändet, ihre Freundin verschont, weil sie Muslima war, sagte man ihr.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Neue Form der Christenverfolgung

Dieser Fall ist nicht nur eine unglaublich brutale Horrortat, sondern auch eine Form von „Christenverfolgung“ mitten im aufgeklärten Europa. Die festgenommenen Vergewaltiger – zwischen 15 und 20 Jahre alt – stammen aus Marokko, einer aus Nigeria. Die Zeitung El Mundo berichtete erstmals vor Tagen dazu, nachdem sie Gerüchte davon hörte. Weder das Innenministerium der sozialistischen Regierung, noch der sozialistische Bürgermeister der Stadt, in der die Tat geschah, noch der Mainstream bezogen Stellung dazu.

Brutal von sechs Männern vergewaltigt

El Mundo schilderte den Vorfall, der an eine Horrorgeschichte erinnert: er ereignete sich vor einem Jahr im März in der spanischen Industriestadt Azuqueca de Henares (Guadalajara), mit 35.000 Einwohnern, wo Kriminalität und Vergewaltigungen dramatisch anstiegen. Das 12jährige Opfer war gegen Mittag in Begleitung von Freunden im Stadtpark unterwegs. Dort begegneten sie der Gruppe junger Männer, einige davon kannte sie aus der Schule. Die Gruppe stänkerte sie an und nahm sie zu einem aufgelassenen Seniorenheim in der Nähe mit. Dort brachte sie die beiden in einen Raum, wo sich die Männer kurz auf Arabisch unterhielten. Das eine Mädchen ließen sie frei – weil sie eine Muslima (Mora) war, erklärten sie später dem Opfer. Die 12jährige wurde dann gewaltsam entkleidet, an Händen und Beinen festgehalten und von den sechs Männern abwechselnd und immer wieder auf brutalste Weise rund 45 Minuten lang vergewaltigt. Als das Opfer schrie und Freunde, die vor dem Haus warteten, ihr zu Hilfe kommen wollten, sagte ein Aufpasser an der Tür: wer hier reingehe, komme nicht mehr hinaus.

Tat war offenbar geplant

Als das Mädchen endlich freikam, waren ihre Freunde noch immer da. Einer gab später an, der Ältere habe, bevor er das Haus betrat, die Vergewaltigung angekündigt und sagte beim Verlassen des Gebäudes, er habe jetzt erledigt, was er tun musste. Noch am selben Nachmittag nahm die Polizei einige Verdächtige fest. Identifiziert wurden schließlich vier minderjährige Marokkaner und zwei Erwachsene – ein Marokkaner und ein Nigerianer. Zwei der Täter sind nicht strafmündig. Die anderen müssen für drei Jahre in eine Jugendstrafanstalt und dürfen sich dann dem Opfer fünf Jahre lang nicht nähern. Zwei der mutmaßlichen erwachsenen Täter sind in Untersuchungshaft.