Der Südtiroler Platz am Salzburger Hauptbahnhof gilt seit Jahren als Brennpunkt. Körperverletzungen, aggressives Betteln und Pöbeleien stehen an der Tagesordnung. Besonders skurril mutet ein dementsprechender Vorfall von Samstag an. Ein Albaner wollte in ein Schnellrestaurant einbrechen. Ein Österreicher wollte geistesgegenwärtig eingreifen – und erntete dafür prompt ein Waffenverbot, weil er Pfefferspray einsetzte. 

Am Samstag wollte ein erst 15-jähriger Albaner gegen 22.15 Uhr noch eines der beiden Schnellrestaurants am Hauptbahnhof besuchen. Das Fastfood-Lokal hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits geschlossen. Das wollte der Albaner jedoch nicht einsehen und so versuchte er auf aggressive Art und Weise trotzdem in das Schnellrestaurant und so möglicherweise zu seinem „Happy Meal“ zu gelangen.

Rabiater Albaner schlug um sich

Ein 47-jähriger Österreicher schritt ein und versuchte den Albaner vom mutmaßlichen Einbruch in das Lokal abzuhalten. Der hungrige Albaner ließ sich das nicht gefallen, schlug wie von Sinnen um sich und trat mit beiden Füßen auf den Österreicher ein.

Brennpunkt Südtiroler Platz:

Pfefferspray gegen Albaner – jetzt Waffenverbot

Infolge dieser Bedrohungslage verteidigte sich der Österreicher gegen den Angreifer mittels eines von ihm mitgeführten Pfeffersprays. Die Salve saß und der Albaner trug aus der Situation anstelle eines gewaltsam verschafften Abendessens leichte Verletzungen davon. Die Rettung brachte ihn in das Universitätsklinikum Salzburg.

Der Österreicher bezahlte sein couragiertes Einschreiten seinerseits nicht mit einer Verletzung – dafür aber mit einem vorläufigen Waffenverbot. Die Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung kassierte ebenfalls der Einheimische anstelle des rabiaten Albaners, den er davon abhielt, sich unerlaubten Zutritt zum Schnellkost-Restaurant zu verschaffen.