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Am Sonntag, dem 2. Juni, ging bei der Polizei ein Notruf ein: In der Maximilianstraße in Wels würden Jugendliche Suchtgift konsumieren. Eine Person hätte eine Schusswaffe bei sich.

Bei der Personenfeststellung fiel ein 21jähriger türkischer Staatsbürger durch besondere Aggression gegen die Beamten auf. Der alkoholisierte Mann trug eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole bei sich. Er wurde festgenommen.

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Pistole in Hosentasche gesteckt

Gleich fünf Polizeistreifen machten sich auf den Weg, als ein Anrufer von einer Gruppe jugendlicher Drogenkonsumenten in der Maximilianstraße berichtete. Einer dieser Personen wäre eine Schusswaffe aus der Hose gefallen. Vor Ort wurden tatsächlich vier Personen angetroffen. Bei der Feststellung der Identität erwies sich ein junger Mann als besonders renitent. Die Beamten nahmen den ersichtlich alkoholisierten Mann fest und fanden in seinem Hosenbund eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole.

Vorläufiges Waffenverbot

Als die Beamten auch sein Fahrzeug durchsuchten, fanden sich ein leeres Ersatzmagazin und ein Klappmesser. Gegen den Türken wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Das Fahrzeug soll der junge Mann knapp zuvor in seinem alkoholisierten Zustand ohne Führerschein gelenkt haben. Er wurde angezeigt. Suchtmittel konnten bei dem Einsatz allerdings keine sichergestellt werden.