„Ah oh!“ „Nomal!“ Diese Wörter werden ab diesen Dienstag wieder im „ORF eins“ zu hören sein. Bereits in den 90er Jahren sorgten die berühmten Teletubbies damit für strahlende Kinderaugen, aber auch für zweifelnde Gesichter der Eltern.

Neben den Teletubbies Tinky Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po wird es auch wieder den Staubsauger Noo-Noo und das strahlende Babygesicht geben.

Teletubbies haben nun Touchscreen

Doch es gibt auch Neuerungen: So werden die 60 neuen Abenteuer der Plüschfiguren mit computergenerierten Bildern und in HD-Auflösung ausgestrahlt. Die Bildschirme auf ihren Bäuchen sind jetzt im 16:9-Format mit Touchscreen eingerichtet worden. Das alte „Tubbyfon“ wurde zum überdimensionalen Smartphone.

Zu den Neuerungen der wegen ihres geringen pädagogischen Gehalts umstrittenen Serie zählen auch eine „Tubby-Puddingfahrt“ und ein „Tubby-Lift“. Gleich geblieben sind dagegen die Synchronsprecher der alten Folgen sowie der Aufbau der simplen Folgen. Diese handeln vom bunten Leben rund um die Teletubbies-WG.

Pünktlich zur Gebührenerhöhung

Zu sehen ist die im Auftrag der britischen BBC produzierte Serie im ORF eins ab Dienstag, den 11. April, immer wochentags um 6.50 Uhr. Zudem gibt es samstags eine Servicewiederholung in Doppelfolgen.

Ob die neuen Teletubbies-Folgen eine Zusatzangebot vor dem Hintergrund der  Zwangsgebühren-Erhöhung zum 1. April sein sollen, bleibt indes noch unklar. Kritiker bemängeln, dass ein zu hoher Teil der Zwangsgebühren in die Gehälter der ORF-Chefetage fließt. Verteidiger der ORF-Gebühren wenden dagegen ein, dass der staatliche Sender durch diese Finanzierungsmöglichkeit erst seinem Bildungsauftrag gerecht werden könne.

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