Der Begriff „Bürgernähe“ scheint manchmal parteipolitisch eingefärbt zu sein. Zumindest wurde in der vergangenen Woche deutlich, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Während Kanzler Kern sanktionslos mit dem Dienstwagen Pizzas ausliefert, wird der Welser Bürgermeister von der Datenschutzkommission gequält…

Was ist Bürgernähe – und was nicht?

In seiner morgen erscheinenden aktuellen Ausgabe (16/17, 27.4.2017), stellt der „Wochenblick“ die Frage, warum die Inszenierung von Bundeskanzler Kern als Pizza-Boten Bürgernähe sein soll – und die Bürgerbefragung von Bürgermeister Rabl hingegen nicht:

„Die Aufregung war groß, als Bundeskanzler Christian Kern seine neueste Definition von ‚Bürgernähe‘ in Form eines Videos vergangene Woche veröffentlichte. Darin liefert er als Pizzabote verkleidet Pizzas an angeblich unwissende Wiener aus und sucht dabei mit ihnen das Gespräch. Mit ‚versteckter Kamera‘ will er herausfinden, was den Ottonormalverbraucher bewegt. Obwohl es das Kanzleramt vehement dementiert, erkennt man aber sofort die billige Inszenierung hinter dem Video.

Kanzler redet „zufällig“ mit SPÖ-Funktionär

Der ‚Wochenblick‘ deckte schnell den Täuschungsversuch der SPÖ auf: Der erste ‚Bürger‘ den Kanzler Kern ‚ganz zufällig‘ besucht, ist SPÖ-Funktionär Ralf Tatto. Dann fällt zudem die zweite Kamera neben der angeblich in der Pizzaschachtel versteckten Kamera auf (die damit obsolet wird) – und als wäre das nicht genug, stellt sich auch noch heraus, dass Kern die Pizzas mit dem Dienstauto auslieferte und dabei vermutlich von der COBRA begleitet wurde.“

Lesen Sie hierzu den Artikel „Zwischen echter und falscher Bürgernähe“ in der neuen Ausgabe, die HIER gratis angefordert werden kann.

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