Jetzt ist es fix: Das Museum Arbeitswelt in Steyr bekommt erneut 300.000 Euro Förderung vom Land Oberösterreich. Nachdem die zuständige Landesrätin Birgit Gerstorfer die Abstimmung der Landesregierung dazu umgehen wollte, konnte sie diese jetzt durchbringen. Somit erhält das Museum 2017 insgesamt mehr als 600.000 Euro. Die FPÖ Steyr sieht dahinter eine klare SPÖ-Förderung linker Ideologie.

Üppig von Stadt und Land gefördert

Ganz selbstverständlich wollte der Steyrer Gemeinderat die jährlich einmalige Museumsförderung des Landes OÖ von 300.000 Euro für das Museum Arbeitswelt heuer wieder durchwinken. Bis die freiheitliche Landtagsabgeornete Evelyn Kattnigg aufdeckte, dass diese Gelder noch nicht einmal von der Landesregierung abgesegnet wurden.

Das konnte Birgit Gerstorfer jetzt jedoch erreichen und die Förderung kann den Gemeinderat passieren. Und das, obwohl gerade erst 200.000 Euro für das Museum Arbeitswelt von der Stadt Steyr selbst lockergemacht und weitere 100.000 Euro bereits zugesichtert wurden. Hinzu kommen etliche Subventionen „von Bund, Gewerkschaft und Arbeiterkammer“, weiß Kattnigg, die auch im Steyrer Gemeinderat sitzt. „Die genauen Förderhöhen kennen wir aber nicht“, so die Freiheitliche weiter.

Katrin Auer: „Nazis wählen Hofer“

Das Museum sei ein Verein, der stark parteipolitisch durch SPÖ-Funktionäre geprägt ist. Auch die Geschäftsführerin Katrin Auer bezog mit ihrem Facebook-Posting „Nazis wählen Hofer“ klar Position. Ebenso stößt das Ausstellungsprogramm des Museums der FPÖ sauer auf: „Supersozial“, „Hotel Global“, „Stollen der Erinnerung“ oder die „Politikwerkstatt DEMOS“ würden der Verbreitung linker Ideologie dienen.

Überproportional subventionierter Verein

„Das Museum Arbeitswelt ist der mit Abstand höchst finanzierte Verein in Steyr“, kritisiert Kattnigg weiter und wirft die Frage auf, warum nicht Brauchtumsvereine oder andere Steyrer Museen vom Land in solch einer Höhe gefördert werden. Seit vielen Jahren gehen die 300.000 Euro Bedarfszuweisung des Landes immer wieder an das Museum Arbeitswelt. Wofür die Gelder benötigt werden, ist unklar.

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