In den vergangenen Wochen kam es fast zu Mega-Blackouts in Europa. Am 8. Jänner sackte gegen 14 Uhr plötzlich die Netzfrequenz ab, so als wäre ein großes Kraftwerk ausgefallen. Allerdings konnte die Situation noch einmal stabilisiert werden. Am 18. Jänner gegen 14 Uhr 5 gab es wieder einen massiven Abfall in der Frequenz des Stromnetzes. Schuld waren großflächige Störungen in Südosteuropa. Und wieder konnte die Störung behoben werden. Sollte es allerdings einmal nicht gelingen, wären die Auswirkungen verheerend.

Und es ward Dunkelheit. Bei einer kurzen Kontrolle stellt sich heraus, dass die Glühbirne noch in Ordnung ist. Auch andere Lampen gehen nicht: Also ein Stromausfall. In der Nachbarschaft ist es ebenfalls dunkel. So eine Situation hat wohl jeder schon erlebt und man ist bis zu einem gewissen Grad froh, wenn der Strom dann auch bald wieder da ist. Aber was, wenn es zu einem der gefürchteten europaweiten Blackouts kommt, bei dem das gesamte Stromnetz ausfällt? Dass dieses Szenario nicht so unwahrscheinlich ist, sehen auch Experten so.

Mehrere Tage ohne Strom – nichts geht mehr

Viele werden sich natürlich zuerst denken: Nun, so ein Stromausfall kann ja nicht das Problem sein. Was viele jedoch unterschätzen, ist die Tatsache, dass das europäische Stromnetz ein Verbundnetz ist, was bedeutet, dass Ausfälle in einer Region auch andere Teile Europas in Mitleidenschaft ziehen können.

Denn man darf nicht vergessen, was alles am Strom hängt. Im Winter fällt die Heizung aus, nach einigen Stunden wird es kalt in der Wohnung oder im Haus, wenn keine Möglichkeit zur Feuerung besteht. Züge und U-Bahnen sind stehengeblieben, auf den Flughäfen geht nichts mehr. Das Telekommunikationsnetz bricht zusammen und versagt schließlich völlig, auch die Notrufe funktionieren nicht mehr.

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