Zahlreiche Österreicher kritisieren den ORF als einseitig orientiertes, in der Wolle rot-grün gefärbtes, durch Zwangsgebühren finanziertes Medien-Imperium. Der "Wochenblick" beschäftigte sich bereits ausführlich in seiner Druckausgabe mit dem stark umstrittenen Staatsfunk.

Nach den zuletzt aufgeflogenen manipulierten Beiträgen in der aktuellen ORF-Berichterstattung und nicht zuletzt auch wegen der seichten Unterhaltungskost sind immer mehr Österreicher immer weniger gewillt, für die Seh- und Hörangebote des öffentlich-rechtlichen Senders zu bezahlen. Die Forderung nach Abschaffung der Zwangsgebühren wird daher drängender und lauter.

Ein Beitrag von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

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Das bestätigt mittlerweile auch die veröffentlichte Meinung, obwohl es manchen Zeitungen sichtlich schwerfällt, die von FPÖ-Vizekanzler H. C. Strache mittlerweile ganz klar formulierte Forderung nach Abschaffung der ORF-Zwangsgebühr und einer ORF-Reform breitzutreten.

Dauerärgernis GIS-Gebühren

Doch weil die Zuschriften vieler verärgerten Zeitungsleser, die dasselbe wollen wie Strache, nämlich eine Abschaffung der GIS-Gebühren, die Leserbriefspalten zu diesem Thema füllen, können es die meisten Printmedien nun auch nicht mehr ignorieren. Nur zu gern haben sich viele Redakteure der so genannten Qualitätsmedien in den letzten Jahren mit den journalistischen Gesinnungsfreunden im ORF gemein gemacht, weshalb man unisono an den GIS-Gebühren nicht rüttelte und auch die Arbeitsweise der politischen ORF-Redakteure nicht kritisierte.

Noch nie war der ORF so links wie heute

Nun aber gerät die Front der Ignoranten ins Wanken, weil sich allmählich kaum noch verheimlichen lässt, dass die so genannten journalistischen Sendungen des ORF schon längst zu einer privaten Spielwiese für parteipolitisch motivierte Propagandisten aus dem links-grünen Lager verkommen sind, was auch FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein bestätigt.

Ein Volksbegehren zur Abschaffung der GIS-Gebühren wäre aus jetziger Sicht ein großer Erfolg, schreibt beispielsweise die Gratiszeitung „Heute“ und stützt sich dabei auf eine eigene Umfrage mit dem Ergebnis: „Rund 70% wären dabei!“ Begründung: „Die Österreicher stehen diesen Gebühren derzeit auch einigermaßen kritisch gegenüber.“

Wenig anspruchsvolle Inhalte

Einen weiteren Grund zur Abschaffung der GIS-Gebühren sieht auch der Verband der Österreichischen Privatradios (VÖP) in der Tatsache begründet, dass das Programm von ORF 1 und ORF 2 nur noch wenig anspruchsvolle Inhalte bietet, was auch durch eine Analyse bestätigt wird.

Schon im August 2017 hatte der VÖP daher in einer Beschwerde an die KommAustria aufgezeigt, dass es im Jahr 2016 beziehungsweise im ersten Halbjahr 2017 an mehr als einem Drittel aller Tage in den beiden ORF-Haupt​abendprogrammen keine einzige anspruchsvolle Sendung gab. In überdurchschnittlich hohem Ausmaß habe dies die Wochenenden betroffen, heißt es: Freitag, Samstag und Sonntag.

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