Die Corona-Krise bietet einiges Potential, ordentliche Profite zu erwirtschaften. Vorausgesetzt, man hat die richtigen Kontakte. Denn während der Bürger unter den Maßnahmen leidet, ist die Regierung im Umgang mit Steuergeld – unserem Geld – äußerst großzügig.

Doch auch hierzulande oder in Europa gibt es eine Vielzahl an Krisengewinnern. Dazu gehören vor allem auch Unternehmen, die rechtzeitig – auch mit Schützenhilfe der Politik – in die Hygieneartikel-Produktion eingestiegen sind. Während Bundeskanzler Sebastian Kurz sowie sein Adlatus und Vizekanzler Werner Kogler auf einer Pressekonferenz im Sommer ankündigten, dass Masken auch im Supermarkt verpflichtend werden würden, lenkte der Mann von Kurz‘ Büroleiterin, Luca Matteo Wieser, zeitgleich die Geschicke der eigens seitens der Firma Palmers eingerichteten „Hygiene Austria“.

Sie produzierte im Zusammenschluss mit der Firma Lenzing Schutzmasken und wurde auch im Mai persönlich vom Bundeskanzler besucht, der so viel Unternehmergeist lobte und später dafür sorgte, dass die auf 25 Millionen Schutzmasken pro Monat ausgeweitete Produktion auch unter das Volk gebracht wurde. Auch durch die Entscheidung der Regierung, FFP2-Masken verpflichtend zu machen, ist man hervorragend im Geschäft.

Maskengeschäft als Goldesel in der Krise

So belieferte die Hygiene Austria die Märkte von Spar, Hofer und der Rewe-Gruppe mit rund 37 Millionen FFP2-Masken. Und in Wiener Neudorf werden pro Tag etwa 350.000 weitere produziert. Zudem soll die Produktion mit mehr Angestellten auf 25 Millionen Masken im Monat erhöht werden. Ärgerlich zeigt man sich nur, dass die Regierung chinesische Masken einkaufen lässt.

Da die Republik zentral über die Bundesbeschaffungsgesellschaft einkauft und der Preis angeblich ein zentrales Kriterium sei, sind die österreichischen Anbieter bisher zu teuer. Übrigens: Mittlerweile steht die Hygiene Austria selbst im Verdacht, billige China-Masken selbst nur umzuetikettieren…

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