Selbst wenn man nicht in Griechenland urlaubt, wird man heuer zwangsläufig zumindest mit dem griechischen Alphabet in Kontakt kommen. Denn dieses bestimmt unweigerlich die Urlaubspläne mit – werden danach ja die Corona-Varianten benannt. Und diese sorgen dafür, dass es aus Angstmacherei einen Flickenteppich von unterschiedlichen Maßnahmen und Regeln gibt. Wo kann man eigentlich noch entspannt Urlaub machen?

Während gewöhnlich die größte Sorge vor Beginn des Urlaubs war, ob alles in den Koffer passt oder ob man nicht vergessen hat, das Bügeleisen abzuziehen, die Fenster zu schließen oder die Tür zuzusperren, sind dies nun fast „lässliche Probleme“. Nun gilt es vielmehr zu überprüfen, welche Test- oder Maskensorte man bei der Einreise oder beim Aufenthalt in der Urlaubsdestination braucht oder ob nicht wenige Stunden vor Reiseantritt nicht doch noch wichtige Änderungen beschlossen wurden. Nicht umsonst gab es im vorigen Jahr gewaltige Staus an der österreichischen Grenze, weil die fabelhafte türkis-grüne Regierung kurzfristig eine Testpflicht für die Einreise nach Österreich verhängt hatte und viele noch rechtzeitig wieder nach Hause wollten.

Kinder in Quarantäne

Auch heuer kommt es ständig zu Änderungen, wobei zumindest diejenigen, die bisher darauf verzichtet haben, sich als Testperson an dem Corona-Impfexperiment zu beteiligen, einen großen Teil der Urlaubsorte schon von ihrer Liste streichen konnten, so etwa zum Beispiel Malta oder Norwegen, USA, Kanada, Großbritannien und Nordirland. Ansonsten kann man zumindest mit PCR- oder Antigentest die Grenzen überschreiten, wobei auch meistens die Wohnzimmertests gültig sind, in ein behördliches System müssen sie halt eingespielt sein.

Mittlerweile soll auch erwiesen sein, dass Leitungswasser oder auch andere Flüssigkeiten meist negativ sind. Aufpassen muss man allerdings, dass nicht trotz Test eine Quarantäne droht. Denn im Falle von Malta entwickelte sich für Hunderte Kinder eine Sprachreise zum Horrortrip. Weil rund 50 Sprachschüler positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, landeten bis zu 250 Kinder zwischen 10 und 16 Jahren in Zwangsquarantäne. Selbst extra angereiste Eltern durften ihre Sprösslinge nicht besuchen.

Maßnahmen-Roulette?

In Griechenland dürfen in Bars, aber auch Theatern oder Kinos teilweise nur noch geimpfte Personen Platz nehmen, der Rest muss mit dem Gastgarten – sofern vorhanden – vorlieb nehmen. Ob die griechischen Regeln jedoch nicht bald Nachahmer finden, ist offen. Wegen der Delta-Variante verschärfen einige Staaten wie Frankreich bereits wieder die Maßnahmen oder erwägen es zumindest. Und auch in Österreich wurden bereits wieder die Einreiseregeln aus „Hochrisikogebieten“ geändert. Urlaub in Corona-Zeiten hat also etwas von Roulette – wenn auch noch keinem russischen.

Bei so vielen Unwägbarkeiten ist es daher vielleicht sinnvoller, im eigenen Land zu bleiben, immerhin muss man sich dann nur auf die Unberechenbarkeit der eigenen Regierung verlassen. So kann es einem nicht ergehen wie den Urlaubern auf Mykonos, die von einem de facto Lockdown überrascht wurden. Viele hätten daher die Insel fluchtartig verlassen. Auch ein Bedienverbot für Ungeimpfte in Lokalen wurde eingeführt. Wie ein italienischer Tourist auf dem Reiseportal „heise“ berichtete, trifft es positiv getestete Touristen am schlimmsten. Eine Ausreise ist nicht möglich und die Quarantäne-Hotels sind ausgebucht.

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