neue asyl route balkan
Die Migranten-Zahlen sind im Jahr 2018 wieder am Steigen. Der "Wochenblick" nennt in seiner Ausgabe 22/18 die brisanten Hintergründe – jetzt die brisante Ausgabe bei melanie.hanek@wochen-blick.at bestellen!

Auf der sogenannten „Albanien-Route“ steigt die Zahl der Migranten seit Monaten wieder an. Österreichs Außenministerin Karin Kneissl geht davon aus, dass bis zu 40.000 Menschen auf die Einreise nach Europa warten. Entlang der Fluchtroute werden die Behörden zunehmend nervös…

Eine Reportage von Rene Rabeder und Christian Seibert

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Schlepper wieder hochaktiv

Es ist ein zentraler Bestandteil des EU-Türkei-Deals, dass Flüchtlinge, die aus der Türkei kommen, festgehalten – und gegebenenfalls in die Türkei zurückgeschickt werden – und offiziell hatte das Abkommen bislang auch dafür gesorgt, dass die Zahl der Migranten am Weg nach Europa zurückgegangen war.

Das Abkommen der EU mit der Türkei gilt aber de facto nicht für die Landesgrenzen sondern nur für die Flüchtlinge, die die Route über das Mittelmeer wählen. Genau das machen sich Schlepper jetzt vermehrt zunutze. Über den gefährlichen griechisch-türkischen Grenzfluss Evros (türkisch: Mariza), wo seit Februar dieses Jahres schon 15 Migranten ertrunken sind, gelangten zuletzt Tausende Flüchtlinge in die Europäische Union.

„Türken schauen weg“

„Die Türken schauen dabei weg“, so der Vorwurf der griechischen Regierung in Athen, die dem Erdogan-Regime unterstellt, damit bewusst signalisieren zu wollen, dass die Türken das Schicksal Europas nach ihrem Belieben steuern könnten.

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Das komplettes Wochenthema zur vertuschten Asyl-Route sowie wichtige Hintergrund-Gespräche finden Sie in der aktuellen Druckausgabe! Bestellen Sie gleich die aktuelle Ausgabe unter melanie.hanek@wochen-blick.at mit dem Betreff Ausgabe 22/2018. Zusätzlich erhalten Sie auch noch 3 Wochen lang den Wochenblick GRATIS und UNVERBINDLICH.

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Über diese Route wollen die Migranten nach Österreich.

Im Gespräch mit Albanern

Griechenland ist aber nur der Startpunkt des neuen Flüchtlingsstroms auf der nun so genannten „Albanien-Route“. Der Premierminister Albaniens, Edi Rami, war letzte Woche in Wien zu Gast und traf dort auf Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der versuchen wollte ihn zu „überzeugen, die Flüchtlinge schon an der Grenze aufzuhalten und an der Weiterreise zu hindern“.

Wir haben uns exklusiv mit der Albanischen Botschaft unterhalten, die sich angesichts des neuen Flüchtlingsstroms nicht überrascht, jedoch etwas erstaunt über die Schnelligkeit der Ereignisse zeigte.

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