armin wolf orf
Gehört zu den umstrittensten Aushängeschildern des ORF: Armin Wolf. Der "Wochenblick" widmete den umstrittenen Social-Media-Aktivitäten des ORF-Establishments ein eigenes Wochenthema.

Nach der Bestellung Norbert Stegers zum Vorsitzenden des Stiftungsrates wurde von Seiten des ORF schnell vor der Gefahr einer gefärbten Berichterstattung gewarnt. Nachdem nun ein erster Entwurf für die neuen, strengeren „Social-Media-Guidelines“ aufgetaucht sind, schäumen Armin Wolf und viele ORF-Kollegen vor Wut. Doch wie objektiv sind die ORF-Stars eigentlich wirklich? Wir wagen den Blick hinter die Kulissen des „Öffentlich-Rechtlichen“.

Reportage von Christian Seibert, Johannes Schüller und Rene Rabeder


„Tue nichts Dummes“ – so banal lautet der erste Satz der Benimmregeln für Journalisten, welche die britische öffentlich-rechtliche BBC an ihre Mitarbeiter aussendet. Auch in den noch bestehenden „Social Media Guide Lines“ des ORF findet sich diese einfache erste Regel für den Umgang von Journalisten mit Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co.

Neutralität als Fremdwort

Auf 13 Seiten erklärt der Österreichische Rundfunk seinen Bediensteten dort, dass man als Journalist Neutralität ausstrahlen und eben nicht ständig seine eigene Meinung in die Welt posaunen sollte. Dass es solch einen Leitfaden überhaupt gibt, ist nicht zuletzt der Mitteilungsfreudigkeit einiger sehr prominenter ORF-Journalisten und -Moderatoren geschuldet. Natürlich muss man hier sofort Armin Wolf erwähnen. Dank seiner Bekanntschaft durch den über Zwangsgebühren finanzierten ORF hat Wolf auf Twitter mehr als 400.000 Follower und wirkt massiv meinungsbildend.

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Für Wolf ist Trump ein Kind

Der „Anchorman“ der „ZiB 2“ und stellvertretende Chefredakteur im Bereich TV-Information fällt immer wieder dadurch auf, seine privaten Gedanken und Meinungen mit der Öffentlichkeit teilen zu wollen. Und die sind alles andere als „sachlich und neutral“, wie man es eigentlich von einem ORF-Mann erwarten könnte:

Hoch vom Ross der vermeintlichen intellektuellen Überlegenheit, übernimmt „ZiB 2“-Moderator Armin Wolf auch gerne in den ganz großen Fragen der globalen Politik die absolute Deutungshoheit.

Polit-Kampagnen durch ORF-Redakteure

Doch Wolf ist nicht der einzige, der vor allem dank ORF-Job zahlreiche Follower an seiner Polit-Meinung teilhaben lässt. Besonders unbeliebt scheint bei den öffentlich-rechtlichen Meinungsmachern der neue italienische Vize-Premier Matteo Salvini zu sein. Ihm widmen gleich drei ORF-Mitarbeiter abschätzige Tweets, beinahe wirkt es nach einer Meinungsmacher-Kampagne:

Patrick Gruska, Redakteur der Wolf-„ZiB 2“, war einst Sprecher der „Grünen Jugend NÖ“. Von Caritas und Raiffeisen erhielt er einen Journalistenpreis. Auf Twitter teilt er gegen „Rechte“ aus.
Den italienischen Vizepremier und Innenminister Matteo Salvini, dessen Partei den ersten schwarzen Senator in Italien stellt, betrachtet Armin Wolf schlichtweg als „ganz offenen Rassisten“
ORF-Redakteur Kappacher „twittert“ freimütig. Nachdem die linke Journalistin Hanna Herbst meinte, Österreich sollte „nicht existieren“, schrieb ihr Kappacher auf Twitter unter anderem: „Verstehe was du meinst.“
Obwohl im Leitfaden zum Umgang mit Sozialen Netzwerken des ORF klar festgehalten ist, dass auch bei privaten Profilen Neutralität das oberste Gebot sei, finden sich auch in den Landesstudios nicht wenige ORF-Journalisten, die es nicht lassen können, ihre eigene Meinung in Sozialen Netzwerken preiszugeben.
Der FM4-Moderator und „Zeit im Bild“-Redakteur Robert Ziekmund ist im Vergleich zu seinen Polit-Kollegen eher zurückhaltend. Mitunter wird jedoch auch er deutlicher und „retweetet“ Regierungskritik oder das Posting eines Fake-Accounts von Trump, inklusive des eindeutigen Satzes: „Retweet if you miss Obama“.

Wolf „zwitschert“ besonders gerne

Wolf „zwitschert“ seine oft hochpolitischen Ansichten teilweise mehr als 100 Mal pro Woche in die Welt; und das geschieht dermaßen undifferenziert, dass ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz den besagten Benimm-Katalog aus dem Hut zauberte. Doch viele ORF-Stars scheinen auf ihren „General“ zu pfeifen und geben im Netz weiter in betont belehrender Art und Weise ihre Privatmeinung über Gott und die Welt zum Besten – natürlich auf Gebührenzahlerkosten.

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