Massentests sind derzeit das große Thema. Aber in Südtirol, wo sie bereits durchgeführt wurden zeigte sich, dass gerade einmal 0,9 Prozent der Bevölkerung infiziert sind – das liegt gut in der Mitte der statistischen Fehlerquote der Antigen-Tests. In der Slowakei wurden jetzt gar die Testungen verschoben. Die Zweifel an der Sinnhaftigkeit mehren sich.

Als Anfang September die chinesische Regierung in Hongkong Massentests wegen des Corona-Virus anordnete war die Sorge der Oppositionsvertreter, dass an dem Programm Ärzte und Firmen aus Festlandchina beteiligt sind. Dies schürte die Ängste in der Bevölkerung, dass die Zentralregierung über die Tests Daten und DNA-Informationen von Hongkongern abschöpfen könnte.

Datensicherheit gewährleistet?

Nachdem Massentests in anderen europäischen Ländern, wie etwa der Slowakei, bereits durchgeführt wurden, oder in Österreich bald anstehen, verstummte die – zumindest öffentlich geführte – Diskussion über die Abschöpfung von Daten oder DNA-Informationen bei derartigen Tests. Nun ist es in Österreich nicht so, dass auf den Datenschutz nicht geachtet wird, aber Lücken sind nicht auszuschließen. Denn nicht nur die Post, auch Ministerien haben ihre „Datenschutzskandale“.

Keine Prüfung der Tests

Ein weiterer Punkt sind die zur Benutzung angedachten Antigen-Tests. In Deutschland sind derzeit mehr als 200 dieser Tests zugelassen. Sie sollen das Erb­material des Virus nachweisen, d.  h. sie durchsuchen den Abstrich nach dessen Eiweiß-Fragmenten. Die Crux ist, dass die zugelassenen Tests die diagnostischen Mindestkriterien zwar deutlich erfüllen, dabei handelt es sich aber um Herstellerangaben. Unabhängige Prüfungen gab es bisher nur vereinzelt…

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