Hamsterkäufe, ein feststeckendes Container-Schiff oder ein Lockdown – jedes dieser Ereignisse ist allein schon in der Lage, Sand in das Getriebe der globalisierten Wirtschaft zu streuen. Fällt ein Dominostein, fallen alle anderen in Folge.

Ende März dieses Jahres blieb das riesige Containerschiff Ever Given im Suezkanal hängen. Es war auf Grund gelaufen, steckte quer zum Kanal fest und blockierte dieses für die Weltwirtschaft so wichtige Nadelöhr zwischen Rotem Meer und Mittelmeer. Kein anderes Schiff konnte mehr passieren. Der mögliche Zusammenbruch von Lieferketten war schlagartig wieder Thema. Woran liegt es aber, dass bereits ein einziges Ereignis wie dieses ausreicht, um weltweit Produktionsabläufe zu stören oder gar zu verhindern?

Nur so stark wie das schwächste Glied

Bei der hohen Anzahl an Einzelgliedern, aus der eine Lieferkette besteht, sind schon ohne außergewöhnliche Vorkommnisse viele mögliche Fehlerquellen vorhanden. So umfasst eine Lieferkette sämtliche Lieferungen, die nötig sind, um ein Produkt herzustellen und weiter zum Endverbraucher zu transportieren. Sie beinhaltet also nicht nur den Produzenten, sondern auch seine Lieferanten und wiederum dessen Zulieferer usw. …

Auch auf der Seite der Produktabnehmer verzweigt sich die Kette – vom Generalimporteur über den Großhändler zum Einzelhändler und schließlich bis hin zum Endverbraucher. Es ist ein logistisch fein abgestimmtes Netzwerk, das wir täglich nutzen, ohne uns über dessen Bedeutung im Klaren zu sein. Wenn dieses Geflecht aus verschiedensten Unternehmen seine Aufgabe nicht oder nicht auf das Genaueste erfüllt, bekommen wir als Konsumenten die Konsequenzen zu spüren.

Österreich schwer von Liefer-Krise betroffen

Auch in Österreich werden aktuell Meldungen über Lieferverzögerungen häufiger. Bei vielen elektrischen Geräten für Haushalt und Unterhaltung muss mit teilweise monatelangen Verzögerungen gerechnet werden. Hier kommt das Zusammenspiel von Lieferengpässen und gleichzeitig erhöhtem Konsum zum Tragen. Während den Lockdowns haben die Menschen offenbar mehr Elektrogeräte erneuert als üblich.

Dramatische Entwicklungen zeichnen sich indes in der heimischen Bauwirtschaft ab. Bei Betonstahl ist der Preis im ersten Quartal 2021 um mehr als 35 Prozent gestiegen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Lkw-Staus aufgrund schleppender Corona-Testungen an den Grenzen, Ausfälle bei Rohstoffen oder fehlende Frachtcontainer. Die Auswirkungen sind immer die gleichen: längere Lieferzeiten und höhere Preise.

Top-Themen & interessante Artikel der aktuellen Ausgabe

  • Zum Geleit: Lieferengpässe: Darum schweigen die Medien
  • Österreich und die Welt:  Abstand, Lockdowns & Co; Hilft gut gegen Grippe, aber schlecht bei Corona?
  • Wochenthema: Globale Lieferketten: Nur so stark wie das schwächste Glied
  • Meinung: Antichristliche Pandemiebekämpfung: Kirchen ohne Widerstand
  • Aus der Heimat: Politikerin erfuhr aus den Medien vom positiven Testergebnis
  • Reportage: Alexander Blechinger: Komponist und Musiker gegen den Zeitgeist
  • Mediathek: „Wilde Vertreibung“: Rohe Nachkriegsgewalt an 570 Orten
  • Unsere Leute: Ärzte fordern „motivierende Strategien“ in der Krise

In der österreichischen Medienlandschaft gibt es bis auf den „Wochenblick“ fast keinen wirklichen Widerstand. In den vergangenen Wochen und Monaten erreichten zahlreiche Leserbriefe die „Wochenblick“-Redaktion und zeigen, dass der „Wochenblick“ mit seiner Berichterstattung einen krisensicheren Kurs fährt. Dennoch übt die Regierung einerseits mit ihren Maßnahmen großen wirtschaftlichen Druck aus – und überschüttet andererseits ihr ergebene Medien mit Geld, um die demokratische Meinungsbildung zu ihren Gunsten zu verzerren.

Kritische Medien wie der „Wochenblick“ sind den Mächtigen hingegen ein Dorn im Auge, weil wir es als unseren Auftrag sehen, das Informationsbedürfnis der Bevölkerung mit verlässlichen Informationen zu stillen, indem wir schreiben, was andere verschweigen. Damit wir in diesem wichtigen Kampf um die Wahrheit wettbewerbsfähig bleiben können, bauen wir vor allem auf die Unterstützung unserer Leser. WIR sind auf IHRE Hilfe angewiesen! Empfehlen Sie uns ihren Freunden, Verwandten und Bekannten.

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