Top-Themen der

Ausgabe 02/2022

Auf einen Blick: Zittert ÖVP erneut wegen Chats?
Erneut tauchen interne Chats auf, die nahe legen, dass die Kanzler-Partei das Innenministerium seit Jahren als Verschiebebahnhof für politische Günstlinge missbrauchte. Der brisante Fund könnte die ÖVP im kommenden U-Ausschuss gehörig ins Schwitzen bringen.

Österreich und die Welt: Impfpflicht kommt mit einigen Verschärfungen
Bei der Vorstellung des angeblich finalen Entwurfs zum Impfpflichtgesetz – ob es noch kurzfristige Änderungen im Nationalrat gibt, ist offen – betonte die Regierung abermals, dass es ihr auf einen breiten Konsens und Solidarität ankomme und nicht auf Strafe und Zwang. Doch heimlich wurde der Entwurf verschärft.

Wochenthema: Atomenergie(w)ende?
Tschernobyl und Fukushima gelten als Zeichen dafür, dass Kernenergie nicht sicher ist. Gerade letzteres Ereignis befeuerte – zusammen mit dem Klimawandel – die Energiewende und auch den Ausstieg aus der Atomenergie. Doch Totgesagte leben länger. Während Deutschland die letzten Atomkraftwerke abschalten will, verabschieden sich andere Länder von dem Ausstieg und planen eher den Bau von neuen Kernkraftwerken.

Wochenthema: Total verstrahlt: Es gibt keine perfekte Welle
Die Hysterie über einige Reizthemen führt dazu, dass die Menschen bei „Strahlung“ zuerst an die Schauermärchen über Atomkraft denken – und bei „Wellen“ an Corona. Tatsächlich sind wir von unsichtbaren elektromagnetischen Wellen, Feldern und Strahlen umgeben – und hinterfragen diesen Umstand gar nicht. Obwohl Experten vor medizinischen Problemen warnen, werden Kritiker als fortschrittsfeindlich oder gar als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt.

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Im Gespräch: “Ich erkenne das Land nicht mehr, das ich einst so liebte”
Die japanische Ikebana-Meisterin, Junko-en, lebt und arbeitet seit den 80er-Jahren in Wien. Sie war begeistert von der Kultur und den Menschen des Landes, sie fühlte sich hier sicher und wohl. Mit kritischen Augen erlebte sie bereits den Globalisierungs-Wandel in der Stadt. Der wahre Albtraum begann mit Corona. Sie ist entsetzt, was da passiert. „Ihr“ Österreich erkennt sie nicht mehr.

Aus der Heimat: “Was glauben die eigentlich, ich bin doch keine Laborratte”
Boostern? – “Nur über meine Leiche”, sagt die 58-jährige und bereits zwei Mal Corona geimpfte Invalidenrentnerin Monika Raidl, die seitdem stark gesundheitlich beeinträchtigt ist, wie sie sagt und die sich mit ihren diversen Beeinträchtigungen nun ziemlich allein gelassen fühlt.

Aus der Heimat: Proteste unerwünscht: Steyr und Linz erwägen Verbote von Corona-Demos
Oberösterreich ist noch immer einer der Schwerpunkte des Widerstands gegen die Corona-Maßnahmen und die Impfpflicht. Fast täglich kommt es zu Demonstrationen oder Spaziergängen. Dies soll nun unterbunden werden. Besonders stark machen sich dafür die SPÖ-Stadtchefs von Linz und Steyr.

Geschichte: WAAhnsinn beenden – eine staatliche Niederlage
Vor über 30 Jahren wurde die Tragödie eines übermächtigen Staates schon einmal in der oberpfälzischen Provinz inszeniert. Die Bilder der Polizeieinsätze glichen dem staatlichen Furor unserer Tage. Die Lage schien für die Bürger und die Vernunft ebenso aussichtslos wie heute. Der zuständige Landrat bezeichnete die geplante atomare Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) in Wackersdorf als „ein einziges Lügenpaket von Anfang bis zum Ende“. Aber die angeblich alternativlose erste und einzige WAA gibt es bis heute nicht. Wie kam es, dass die Lobbyisten mit ihren politischen Handpuppen kapitulierten?

Mediathek: Prof. Sönnichsen bringt Medizin-Uni und die Ärztekammer in Erklärungsnot
Dr. Andreas Sönnichsen regte mit einem von 200 Ärzten unterschriebenen Offenen Brief an den Ärztekammerpräsidenten einen überfälligen medizinischen Diskurs an. Kurz darauf setzte ihn die Med Uni Wien vor die Tür. Im „AUFRecht“-Interview bei Elsa Mittmannsgruber ließ er die turbulente Zeit Revue passieren. Er erklärte, wieso er die Impfpflicht für problematisch hält und verteidigte einmal mehr das „schwedische Modell“.

Unsere Leute: Schon als Bub von Naturtrinkhalmen fasziniert
Das Alte war nicht immer schlecht. Deshalb werden seit einiger Zeit wieder Strohhalme erzeugt. Hergestellt werden sie in OÖ. von Daniel Auinger, einem Landwirt aus Atzbach bei Schwanenstadt, der die Trinkhalme aus dem natürlichen Rohstoff Stroh nur noch von alten Bildern her kannte.