Top-Themen der

Ausgabe 17/2022

Auf einen Blick: Niemand hat Bock auf die Roten…
In Berlin wird Bürgermeisterin Franziska Giffey mit Eiern beworfen, der deutsche Kanzler Olaf Scholz schlägt sich mit Buhrufen herum. In Wien will die Schwesterpartei mit Fantasiezahlen vom 1. Mai kaschieren, dass das Volk den Roten in Scharen davonläuft.

Österreich und die Welt: Falsche Liberalisierung? Die Zeche müssen jetzt die Verbraucher zahlen
Die Energieunternehmen erhöhen für viele Verbraucher die Preise. Auch Österreichs größter Anbieter, der Verbund, erhöhte am 1. Mai die Preise für Endverbraucher. Man habe keine andere Wahl, so der Chef des Unternehmens, das 2 Mrd. Euro Gewinn machte.

Wochenthema: Und willst du nicht meiner Meinung sein…
Gemeinhin wird immer wieder betont und viel Wert darauf gelegt, dass Meinungsfreiheit ein wichtiger Bestandteil der westlichen Demokratie ist. Vor allem Politiker, aber auch Vertreter der schreibenden Zunft werden nicht müde zu betonen, dass eine freie Presse eine unabdingbare Voraussetzung für eine freie und offene Gesellschaft sind und werden nicht müde zu betonen, dass es nicht überall auf der Welt so frei zugeht wie in der EU. Da scheint es überraschend, dass gerade die Übernahme eines sozialen Netzwerks wie Twitter die “Freiheitsliebenden” völlig erschüttert und sofort eine Diskussion zum Thema Zensur anfacht, die völlig an der Realität vorbeigeht. Denn die Zensur ist schon lange da und wird immer ausgefeilter.

Wochenthema: Der Digital Services Act (DSA) setzt die Meinungsfreiheit im Internet außer Kraft
Nach zweijähriger Vorbereitungszeit hat die EU-Kommission den „Digital Services Act“ (DSA) auf den Weg gebracht. Mit dem schlecht getarnten Zensurgesetz soll die Internet-Welt „vergemeinschaftet“ werden. Für die alternative Medienwelt bedeutet das nichts Gutes, die Meinungsfreiheit ist damit obsolet. Die EU-Regierungen freuen sich: Sie können abweichende politische Meinungen noch besser in Schach halten. 

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Reportage: Der 1. Mai – Kampf den Teuerungen: Politik für die Bürger gefordert
Zum diesjährigen 1. Mai zogen die Massen der System-Kritiker wieder über den Ring. Auf dem Heldenplatz verkündeten sie ihre Parolen gegen Corona-Spritzzwang, Verarmung und Krieg. Viele von ihnen wären früher eigentlich auf der traditionellen 1. Mai Kundgebung der SPÖ auf dem Rathausplatz gewesen. Doch dieser war heuer besonders schwach frequentiert, nur sehr wenige kamen, um SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagners und Michael Ludwigs Kampfparolen gegen Corona zu lauschen. Parallel dazu war das Festzelt der Freiheitlichen am Linzer Urfahraner Markt zum Bersten voll. 

Aus der Heimat: Kein Most ohne die fleißigen Bienen
Ohne Bienen gibt es keine Äpfel und ohne Äpfel keinen Most. Das wäre fatal in einem Land wie Oberösterreich, wo der Most quasi “Nationalgetränk” ist. Aber nicht nur aus diesem Grund sind die Streuobstwiesen von ganz besonderer Bedeutung für unser Bundesland, auch für den Artenschutz sind sie wichtig.

Aus der Heimat: Ausländer sind in Linz bis zu viermal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen
Während die Politik sich derzeit dafür feiert, dass die Arbeitslosenzahlen sinken – es bleibt abzuwarten wie lange – offenbaren die aktuellen Zahlen und Statistiken jedoch ein ganz anderes Problem. Denn Ausländer sind deutlich stärker und häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen wie Einheimische.

Buchrezension: Kindgerechte Entwicklung, nicht Staatsbevormundung: Die Mutterschaft steht über allem
Oft aus finanziellen Gründen müssen Mütter rasch wieder in ihren Arbeitsalltag einsteigen. Der Staat setzt lieber auf Betreuungsplätze, anstatt Mütter zu unterstützen. Dennoch entscheiden sich immer mehr Mütter dazu, ihre Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, auch wenn damit finanzielle Einbußen einhergehen. Mit „Mütter der Neuen Zeit“ trifft Sabine Mänken voll ins Schwarze: kindgerechte und individuelle Entwicklung ohne Fremdbetreuung.

Mediathek: WEF verordnet uns den totalen Verzicht: Frieren, radeln & trödeln gegen Russland
Die Sanktionen gegen Russland treffen die Zivilbevölkerung in Europa hart, die Menschen leiden unter der beispiellosen Teuerungswelle. Das Weltwirtschaftsforum rund um „Great Reset“-Architekt Klaus Schwab stellte eine weltfremde und beunruhigende Lösung vor: Wir sollen möglichst auf alles verzichten.

Unsere Leute: Komponist aus Ried schrieb ein heute fast vergessenes Muttertagslied
Der erst vor vier Wochen in Ried verstorbene Schlagerkomponist Johann Mathis komponierte vor fast 60 Jahren ein Lied, das den “Abschied von der Mutter” thematisiert und das auch so heißt. Es wurde zu einer Art Volkslied, auch wenn man es heute öffentlich kaum noch zu hören bekommt.