In Deutschland stoßen zahlreiche Helfer in der Asyl-Branche offenbar an die Grenzen ihrer Belastbarkeit: In einer öffentlichen Mitteilung beklagt sich eine Personengruppe, die angibt, sich bisher stark in der Flüchtlingshilfe engagiert zu haben, über gravierende „Probleme und Missstände“. Im Rahmen einer Pressekonferenz wollen sie Ende November die Öffentlichkeit informieren!

„Um Probleme anzugehen, ist es erforderlich, diese offen und ehrlich zu benennen, um dann eine sachliche Debatte darüber zu führen“, heißt es in der Ankündigung. Bei den Unterstützern handele es sich um „Lehrkräfte, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Red.) und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Geflüchtete und Migranten.“ Man sei engagiert und würde haupt- oder ehrenamtlich mit „Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten“.

„Es handelt sich nicht um Ausnahmen“

Zu den federführenden Unterstützern gehört auch die Gründerin der „Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte“ (AG F + M) Rebecca Sommer.

Beklagt wird sich in der zugehörigen Mitteilung auch über eine Verharmlosung der Probleme in der öffentlichen Debatte: „In unserer Arbeit an der Basis bzw. in unserem täglichen Leben werden wir regelmäßig mit Problemen und Missständen konfrontiert, die bislang in der öffentlichen Debatte zum Thema ‚Migration und Flucht‘ als Einzelfälle oder gar Ausnahmen deklariert werden. Dabei handelt es sich eben nicht um Ausnahmen, wie wir anhand unserer Erfahrungen feststellen können.“

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„Dringendes Anliegen“

Die Asyl-Helfer betonen, es sei ihnen ein „dringendes Anliegen, unsere gemeinsam gesammelten Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu bringen.“ Es fehle jedoch bisher an politischer Unterstützung! Sommer hatte bereits in der Vergangenheit teils deutliche Kritik an der deutschen Asyl-Politik geäußert. Zudem kritisierte sie in einem Blogbeitrag den UN-Migrationspakt und berief sich dabei auf den renommierten deutschen Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring.

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„Stück für Stück kam das böse Erwachen“

In einem umfangreichen Interview schildert Sommer ihren Sinneswandel von der begeisterten Asyl-Helferin zur zunehmenden Asyl-Skeptikerin: „Die ersten Jahre glaubte ich, dass die Menschen, die hierherkommen, wirkliche Flüchtlinge sind, froh in Sicherheit zu sein, und daher den Willen haben werden, sich hier anzupassen und sich zu integrieren. Aber mit der Zeit, Stück für Stück, kam das böse Erwachen.

Die Gründe dafür waren so facettenreich, dass ich einfach nicht mehr meine Augen verschließen konnte. Sicherlich war einer der Wendepunkte, wie bei vielen von uns, Silvester 2015 in Köln. Da musste ich mir letztendlich eingestehen, dass dieses Verhalten zu der überwältigenden Mehrheit der Muslime, mit denen ich zu tun hatte, passt.“

Einige Islamisten unter den Asylanten

So packte Sommer auch detailliert über die Asylanten aus, die sie im Rahmen ihrer Tätigkeit kennen lernen konnte: „Viele arbeiten immer noch nicht, und sprechen immer noch kaum Deutsch. Und sie verbleiben unter sich, haben kaum oder gar keine deutschen Freunde. Andere wurden zu Straftätern. Oder sie radikalisierten sich. Oder man findet später heraus, dass sie Al-Nusra- oder ISIS-Kämpfer waren, die diese Organisationen immer noch bewundern.“