Felix Baumgartner bei seiner Andreas-Hofer-Gedenkrede in Meran.

Er sprang als erster Mensch aus 39.000 Meter Höhe auf die Erde. Ermutigt, dies zu tun, hatte ihn kaum jemand. Trotzdem verfolgte der Stratosphärenspringer Felix Baumgartner seine Vision und ließ letztlich seinen Traum zur Wirklichkeit werden.

Baumgartner sprach auf Einladung der Südtiroler Schützen beim Andenken an Andreas Hofer in Meran. In seiner Rede ermutigte er die Anwesenden, an ihre Träume zu glauben: „Wir alle haben Visionen, Andreas Hofer hatte sie, ihr habt sie liebe Freunde und ich habe sie und genau das verbindet uns.

Werbung

Andreas Hofer wollte Großes erreichen

Und wir sollten eines nie vergessen: Wer im Leben etwas Großes erreichen will, muss auch bereit sein, etwas Großes herzugeben. Andreas Hofer wollte etwas Großes erreichen. Er war sogar bereit sein Leben dafür zu geben.

Auch ich hatte 2005 eine große Vision. Einen Sprung vom Rande des Weltalls und dann mit Überschall wieder zurück auf die Erde. Als erster Mensch die Schallmauer zu durchbrechen, das war mein Ziel und ich war dafür bereit mein Leben zu geben.

In diesen 7 Jahren der intensiven Vorbereitung habe ich viele Menschen getroffen, die mir gesagt haben wie es nicht geht, ich habe aber nur sehr wenige Menschen getroffen, die bereit waren mir zu helfen meine Vision real werden zu lassen. Am 14. Oktober 2012 war es dann so weit,“ erinnert Baumgartner an seinen Weltrekord-Sprung.

Bekenntnis zu Freiheit und Selbstbestimmung

Und er schließt seine Rede mit einem Bekenntnis zu Freiheit und Selbstbestimmung: „Lasst uns gemeinsam das Unmögliche versuchen, denn die Freiheit und die Selbstbestimmung sind unser höchstes Gut. Genau darum lohnt es sich zu kämpfen. Andreas Hofer war ein außergewöhnlicher Mensch, ein Freiheitskämpfer, jemand der bereit war alles zu geben, auch wenn er am Ende sein Ziel nicht erreichen konnte, hat er es trotzdem versucht.“