Für reichlich Wirbel sorgten beim NATO-Gipfel in Brüssel entstandene Filmaufnahmen eines taumelnden und zugleich lachenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Neben FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky fand auch Stratosphären-Bezwinger Felix Baumgartner dazu deutliche Worte! Jetzt schießt unser All-Felix nach: In einem Kommentar für das am Freitag erscheinende August-Ausgabe des Alternativ-Mediums „alles roger?“ will er Anzeichen für ein „echtes Alkoholproblem“ bei Juncker erkennen.

„Haben Sie schon mal mit dem Ischias oder einem Bandscheibenvorfall zu tun gehabt? Googelt man die beiden Suchbegriffe, findet man dort typische Symptome dafür: Torkeln, Lachen, Krawatten von Politikern vergleichen, andere Menschen abknutschen und Ohrfeigen verteilen“, schreibt Baumgartner mit spöttischem Unterton im „Wochenblick“ exklusiv vorliegenden Kommentar.

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All-Felix: Vilimsky hatte „absolut Recht“

Zugleich meint All-Felix dazu ironisch: „Na bitte, da haben wir ja den Beweis. Junckers Torkeln war ein medizinischer Notfall, der zwar nicht notärztlich versorgt wurde, aber dafür wurde er von den beim EU-Gipfel umherstehenden freiberuflichen Arzthelfern in ihren schwarzen Anzügen hervorragend erstversorgt, beziehungsweise erstgestützt.“

Baumgartner verweist auch darauf, dass bereits der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem Juncker als „verstockten Raucher und Trinker“ bezeichnet hatte. Vilimsky habe auch deshalb mit seiner an Juncker gerichteten Rücktrittsforderung „absolut Recht“ gehabt.

Gin statt Wasser bei Konferenzen?

Besonders brisant: Mainstream-Medien ignorierten weitestgehend einen brisanten Insider-Bericht des französischen Journalisten Jean Quatremer. Quatremer hatte in einem Bericht für die Polit-Zeitschrift „The Spectator“ erklärt, dass Juncker die Geschäfte der EU gar nicht mehr führen würde, sondern heimlich der aus Deutschland kommende EU-Generalsekretär Martin Selmayr!

„Er lacht, küsst, ist gut drauf – mit chronischen Schmerzen würde er sich anders verhalten. Er ist Alkoholiker“, betont Quatremer. Für Juncker gilt natürlich – wieder mal – die Unschuldsvermutung. Der Journalist beruft sich zudem auf hochbrisante Aussagen von Ex-Ministern, die berichtet hätten, was es bedeutet, wenn Juncker in einer Sitzung ein Glas „Wasser“ gebracht worden sei: „Wir wussten alle, dass da Gin drin war!“ Die englischsprachige Zeitung „Daily Mail“ berichtete über die Schock-Vorwürfe, während deutschsprachige Mainstream-Medien oft schwiegen.

Beschuldigter spottet über Vorwürfe

Juncker indes weist den Alkoholismus-Vorwurf klar zurück. „Auf Euren Kleinkram lach ich“, antwortete er auf eine entsprechende Frage in Brüssel. Er habe bei dem NATO-Gipfel Ischias-Probleme sowie Krämpfe in den Beinen gehabt. Zugleich sei er erstaunt, wie groß das Interesse an dieser vorgeblichen Randfrage ist. Doch die Zweifel an Junckers Amtstauglichkeit werden immer größer!