Diese Nachricht schockiert Oberösterreich: Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) liegt infolge des Verlaufs seiner Infektion mit dem Coronavirus mittlerweile im Spital. Während die Bürger um die Gesundheit des beliebten Politikers bangen und ihm ungeachtet eigener politischer Sympathien gute Besserung wünschen, wittern einige Mainstream-Medien eine Gelegenheit, gerade jetzt auf den FPOÖ-Chef draufzuhauen. Dabei nehmen sie es mit den Fakten nicht so genau: Hauptsache den richtigen Sündenbock. 

Die Negativ-Presse begann bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des kurzen Besuchs bei Jungeltern in seinem Heimatort Steinhaus bei Wels. Die für ihre FPÖ-feindliche Berichterstattung bekannte „Krone“ titelte in ihrer Samstagausgabe: „LH-Vize bei illegaler Baby-Party“. Es war der Ausgangspunkt einer medialen Schmutzkübelkampagne – und das gut ein halbes Jahr vor der Landtagswahl im Bundesland. Die Erzählung vom blauen Seuchentreiber – sie muss um jeden Preis gewahrt werden. Selbst dann, wenn die Fakten dem grob widersprechen.

Nicht Storchenfeier sondern Landtag Viren-Drehkreuz?

Denn wie sich inzwischen herausstellt, kann der kurze Besuch bei der Storchenfeier nicht für die Ansteckung verantwortlich sein. Genausowenig kann Haimbuchner dort ein örtliches Cluster begründet haben, wie etwa das ÖVP-eigene Medium „Zur Sache“ mit mächtig Schaum vor dem Mund behauptet. Denn weder zuvor noch danach wurde ein anderer Gast der freudigen Zusammenkunft zur Niederkunft überhaupt positiv getestet.

Viel wahrscheinlicher gilt daher laut Partei „eine Ansteckung im Rahmen der politischen Tätigkeit des Landeshauptmann-Stellvertreters im Landhaus Linz“. Und tatsächlich kursierte das Virus dort bereits, bevor sich Haimbuchner und zwei hochrangige weitere Funktionäre seiner Partei ansteckten. Nur wenige Tage zuvor musste sich nämlich etwa ÖVP-Landesgeschäftsführer Hattmannsdorfer nach positivem Test in Isolation begeben. Davon liest man komischerweise bestenfalls als Randnotiz…

Mainstream schwindelt „Babyparty-Cluster“ herbei

Und obschon die Klarstellung der Freiheitlichen sich auf behördliche Aussagen beruft, um zu belegen, dass in Steinhaus kein Cluster entstand, ist das diversen Medien herzlich egal. Allen voran hetzen die üblichen Verdächtigen munter weiter: Auch am Folgetag verbreitet die „Krone“ vollmundig die falsche Behauptung, der schwere Verlauf bei Haimbuchner sei eine logische Folge der „Baby-Party“i. Die schadenfrohe Art der Berichterstattung dürfte auch bei vielen Lesern des Blattes zu Kopfschütteln führen…

Falschbehauptungen werden aktiv verbreitet

Aber auch der per Gesetz zur Objektivität verpflichtete ORF „brilliert“ mit einer legbaren und klaren Falschbehauptung. Denn allen behördlichen Angaben zum Trotz wurde am Freitagmorgen im ORF-Teletext behauptet, dass auch weitere Gäste der Storchenfeier positiv getestet wurden. Damit widersprach man dort sogar dem eigenen Online-Artikel. Der besagt nämlich, dass alle Kontaktpersonen einen negativen Test ablieferten…

Seit Impfbeginn mehr schwere Verläufe bei Jüngeren

Dass mit Haimbuchner ausgerechnet ein völlig gesunder Familienvater mit nur 42 Jahren einen schweren Verlauf der Krankheit durchmacht, schockiert. Dieser Umstand steht auch vorherigen Erkenntnissen entgegen, wonach die überwiegende Mehrheit junger Personen entweder nur milde erkrankte oder überhaupt keine Symptome entwickelte. In den letzten Wochen nahm der Anteil ernster Verläufe auch bei Jüngeren allerdings zu, Mainstream-Medien machten neue Mutationen hierfür verantwortlich.

Zuletzt ließ aber ein echter Insider aus der Impfstoff-Entwicklung aufhorchen, indem er davor warnte, dass die drohende Immunflucht von Viren infolge einer Impfkamagne inmitten einer Pandemie Corona in absehbarer Zeit zum „Monster“ werden lassen könnte. In Israel – einem der Länder mit der höchsten Durchimpfungsrate weltweit – ist die Verschiebung ernster Verläufe hin zu immer jüngeren Altersgruppen zu beobachten. Dass die Impfung zwar ein „Gamechanger“ sein könnte, allerdings nicht im positiven Sinn, ist inzwischen eine reale Sorge.

Eliten dulden keine Widerrede zu Impfkampagne…

Auch „Wochenblick“-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber weist in einem viel beachteten Video auf diese Gefahr hin. Das Video wurde auf Telegram nach wenigen Stunden schon über 500.000 mal angesehen, von YouTube binnen Minuten gelöscht, ist man bei diesen großen Plattformen bemüht, eine impf-kritische Diskussion im Keim zu ersticken. Angesichts der tragischen und zunehmend gefährlichen Entwicklung ist eine offene und alle Seiten anhörende Diskussion aber das Gebot der Stunde.