hasskommentare fpö
Zahlreiche Nutzer übten sich auf der Facebook-Seite der "Presse" in spöttischen bis geschmacklos-deftigen Kommentaren gegen Vizekanzler Strache.

Auch nach der an sich lustigen Hochsaison der Faschingszeit hört der Wirbel um einen satirischen Facebook-Beitrag von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) nicht auf. Jedoch empört einige Nutzer nicht dessen lustiger Seitenhieb auf den umstrittenen ORF-Moderator Armin Wolf, sondern ein deutlich deftigerer Kommentar eines Facebook-Nutzers (Name der Redaktion bekannt).

Dieser hatte unter einem Artikel der Zeitung „Die Presse“ auf Facebook geschrieben: „‚Alle FPÖler sind Nazis und sollten vergast werden. *Satire ;-)“

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„Mehr Hirn als ein Zahntechniker“

Darunter ergänzt der Nutzer: „Dass das nur wegen *Satire nicht zu selbiger wird, dafür braucht man halt a bissl mehr Hirn als ein Zahntechniker.“ Er spielt damit offensichtlich in herablassender Weise auf die frühere Unternehmens-Tätigkeit unseres Vizekanzlers als Zahntechniker an. Erst nach etwas mehr als 18 Stunden wurde der fragwürdige und zweifelsohne geschmacklose Kommentar entfernt.

Die provokante Anspielung, die offenbar aus juristischen Gründen in An- und Ausführungszeichen gesetzt wurde, stößt indes bei weiteren Nutzern auf geteiltes Echo. Der Kommentar erhielt immerhin zwei „Gefällt mir“!

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„Hat nichts mehr mit Satire zu tun“

Zahlreiche Nutzer empören sich jedoch auch offen über die Doppeldeutigkeit des Kommentars, den der Autor offenbar nicht als Satire verstanden wissen will. Unter dem Beitrag kam es rasch zu einer scharfen Diskussion, diese wurde inzwischen mit dem Kommentar entfernt.

So schreibt eine Kritikerin klar und deutlich:hass kommentare fpö

Kritik an „linker Meinungs-Schickeria“

Ein weiterer Nutzer empört sich über eine „linke Doppelmoral“ hinsichtlich der Einordnung von satirischen Beiträgen:fpö hass kommentareInzwischen wurde der „FPÖler vergasen“-Kommentar auf der Facebook-Seite der „Presse“ gelöscht. Zweifelsohne steht jedoch fest: Bei vielen Nutzern hinterließ er einen äußerst üblen Beigeschmack.