Andreas Rabl: „Es gibt auch noch viel zu tun für diese Stadt“

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Andreas Rabl wollte etwas für die Welser bewegen und hat angepackt

Andreas Rabl: „Es gibt auch noch viel zu tun für diese Stadt“

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„Mit Stolz“ schaut Andreas Rabl (FPÖ) auf die letzten fünf Jahre seiner Tätigkeit als Bürgermeister für die Stadt Wels zurück, weil er vieles erreichen und umsetzen konnte, wie er betont. Ganz besonders jedoch freut es ihn, wie er feststellt, dass viele Menschen heute wieder stolz darauf sind, Welser zu sein.

Von Kurt Guggenbichler

Das waren echte Welser zwar immer, weil diese – so hat es den Anschein – allesamt schon als Lokalpatrioten zur Welt kommen. „Haben Sie eine Erklärung dafür?“ – Rabl denkt kurz nach und sagt: „Irgendwie gelingt es dieser Stadt, eine besondere Bindung zu ihren Bürgern herzustellen. Vermutlich liegt es daran, dass Wels noch ein liebenswerter, überschaubarer und gut bewohnbarer Ort ist.“

Damit dies so bleibt, sitzt der 48-jährige, verheiratete Familienvater Rabl jeden Morgen spätestens ab 8 Uhr an seinem Schreibtisch im Rathaus, nachdem er seine dreijährige Tochter Anna im Kindergarten abgeliefert hat.

Die Kleine, wie auch ihre Geschwister, der 15-jährige Maximilian und der erst kürzlich zur Welt gekommene Peter, sehen ihren Papa dann meist erst um 22 Uhr 30 wieder. „Habe ich Abendtermine, versuche ich vorher aber immer noch, einen Sprung zu Hause vorbeizuschauen“, sagt Rabl, damit er trotz seiner vielen Verpflichtungen seine Familie, seine Ehefrau Katha­rina und die drei Kinder, nicht aus den Augen verliere. „Eine meiner eisernen Regeln ist, immer vor 23 Uhr daheim zu sein.“

Wechsel war nötig

Dabei war es Rabl, der vor seiner jetzigen Tätigkeit als Anwalt gearbeitet hatte, nicht in die Wiege gelegt, Bürgermeister von Wels zu werden, auch wenn er einer politischen Familie entstammt. „Mein Großvater war in der Zwischenkriegszeit Bundesrat, mein Onkel nach dem Krieg Landesrat, und ich kam als junger Rechtsanwalt mit 29 Jahren in den Gemeinderat“, erzählt Rabl.  „Ich war damals durch den Tod von Ernst Zauner, der in Kaprun tödlich verunglückte, nachgerückt.“

Dass er dann Bürgermeister wurde, war den Umständen geschuldet. „Denn nach fast 70 Jahren sozialdemokratischer Herrschaft in Wels wollten die Menschen einen Wechsel, und ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt.“ Bereut hat Rabl diesen Entschluss nicht. „Ich wollte etwas bewegen für diese Stadt, und das ist mir auch gelungen.“

Gutes Team

Der Orts-Chef verweist auf seine erst kürzlich veranstaltete Bilanzpressekonferenz und auf die größten Erfolge seiner bislang fünfjährigen Tätigkeit als Bürgermeister, zu denen die Schuldenreduktion, die Magistratsreform, die Innenstadtbelebung, die Verbesserung der Sicherheit und sein erfolgreiches Bemühen um Installierung einer Polizeischule gehören – wie auch der einheitliche Auftritt der Stadt durch das mittlerweile etablierte bunte „W“.

„Ich habe aber auch ein gutes Team“, gibt Rabl den Erfolg an seine politischen Mitstreiter weiter. Allesamt freuten sie sich auf das kommende Jahr und auf die Arbeit für ein noch lebenswertere Stadt Wels. Viele Vorhaben warten nämlich noch auf Realisierung, und weil Weihnachten vor der Tür steht, darf sich auch der Bürgermeister etwas wünschen.

Was würde er in seinem Brief ans Christkind gern formulieren? Dass es das Messegelände Ost schleifen möge und an seiner Stelle einen großen, zentralen Park für die Welser errichte, sagt Rabl. Doch dieses Parkschaffungsvorhaben  hat der Bürgermeister – auch ohne Christkind – auf seiner Agenda stehen, weil er weiß, dass die Welser einen größeren, idyllischen Ort der Entspannung mitten in der Stadt wollen. Denn der Volksgarten ist für die Welser genauso eine emotionale Stätte, wie es auch der Sisi-Pavillon und/oder der Zwinger sind. Deshalb hat sich Andreas Rabl für die Sanierung und Erhaltung dieser Objekte eingesetzt. Wenn es nach ihm ginge, würde er sogar den Semmelturm wieder aufstellen und das Fischertor wiedererrichten lassen. Die Pläne dafür gebe es noch, aber natürlich müsste man vorher die Welser dazu befragen. 

Rabl hat den Welsern in den letzten Jahren auch einige von den alten Bräuchen wiedergegeben, wie beispielsweise das Maibaumaufstellen, das zuvor zu einem reinen Aufstellvorgang verkommen war und jetzt wieder kultiviert vorgenommen wird.

Bürgern verpflichtet

Um die Café-Konditorei Urbann in der Bahnhofstraße tut es Rabl ebenfalls unendlich leid. Auch dies sei so ein emotionaler Platz von Wels gewesen, betont er. Daher ist er froh, dass er wenigstens das Stadttheater Greif für die Nachwelt retten konnte, wenn schon das traditionelle Hotel nicht mehr zu retten war (lesen Sie dazu auch die Heimatreportage).

Da sich der blaue Rabl zuerst den Bürgern der Stadt gegenüber verpflichtet fühlt, was diese mittlerweile mitbekommen hätten, wie er glaubt, hat er keinen Zweifel darüber, dass sie ihm auch weiterhin ihr Vertrauen schenken werden.

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