Antifa und SPÖ blamieren sich: Römer-Statue kein “Nazi-Kultobjekt”

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Geschichts-Klittung?

Antifa und SPÖ blamieren sich: Römer-Statue kein “Nazi-Kultobjekt”

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Der Bronze-Abguss einer römischen Venus-Statue, die nun in der Welser Fußgängerzone aufgestellt wurde, sorgt für Empörung üblicher linker Parteien und Vereine. Dabei geht die angebliche Kritik völlig an den Tatsachen vorbei.

1913 fand ein Bauer in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) eine 15 cm hohe Bronzestatue, die aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus stammte. Ein Zeichen für die lange Geschichte von Wels oder, wie die Römer es nannten, Ovilava. Rund ein Jahrhundert später erzürnt ein 1,25 Meter großer Bronzeabguss der römischen Statue an der Ecke Stadtplatz/Schmidgasse die Gemüter einiger vorgeblich besonders Geschichtsbeflissener.

SPÖ und Initiative gegen Faschismus ahnungslos

Denn angeblich machten die Nationalsozialisten aus der Statue ein Kultobjekt, wie die Welser Initiative gegen Faschismus in einer Aussendung erklärt. Zudem hätten die Nationalsozialisten nicht nur eine große Nachbildung der Statue anfertigen lassen, sondern auch einige kleinere, die „verdiente Männer der Bewegung“ erhalten hätten. „Der erste Empfänger war Hitlers Kampfgefährte Hermann Göring, damals Pate von Wels“, wird der früherer Leiter des Stadtarchivs Günter Kalliauer zitiert. Auch SPÖ-Kulturstadt Johann Reindl-Schwaighofer wünscht sich gegenüber dem ORF eine Zusatztafel oder ein Entfernen der Statue, da diese von den Nationalsozialisten missbraucht worden sei.

Sturm gegen völlig falsche Venus-Statue

Gegen diese Versuche linker Bilderstürmer, die Venus-Statue zu entfernen, wehrt sich FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl und betont, dass er keinen NS-Hinweis anbringen lassen werde, zumal es eine völlig andere Statue sei, als diejenige, die damals verschenkt wurde. Damit liegt er auch richtig. 1943 fertigte der Wiener Bildhauer Josef Riedl eine Nachbildung der Statue an, deren überlebensgroße Version im Haus der deutschen Kunst in München ausgestellt und später auf dem Welser Messegelände aufgestellt wurde. Diese unterschied sich jedoch vom Original, da Riedl – aus welchen Gründen auch immer – keine detailgetreue Kopie anfertigte. Bei seiner Venus sind die Finger der linken Hand leicht geöffnet und halten eine Haarsträhne, während beim Original die Finger der linken Hand geschlossen sind und den Griff eines Spiegels umschließen. Eine Information, die leicht zugänglich ist und die Empörung der Antifa als Schmutzkübelkampagne gegen Rabl entlarvt.

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