Bald haben wir 800.000 Touristen in Linz

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Um die 790.000 Nächtigungen – und damit eine Spur mehr als im Vorjahr (777.292) – erwartet der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner für heuer. Die 800.000er-Marke soll aber bald fallen, eröffnen in den kommenden Jahren doch einige spannende Hotelprojekte in Linz.

Linz hat aktuell 800 Betten weniger als im Kulturhauptstadtjahr 2009, es gibt seitdem aber dennoch 100.000 Nächtigungen mehr. Aufgrund der deutlich gesunkenen Hotelbettenzahl stagnierten die Nächtigungszahlen in den letzten Jahren zwar, es gab aber eine Steigerung im Tagestourismus und in der Wertschöpfung.

Starker Anstieg bei Nächtigungen in anderen Städten

Zum Vergleich: Salzburg hat bei den Nächtigungen seit 2009 um 32 Prozent, Graz um 37 Prozent und Wien sogar um 71 Prozent zulegen können, Linz lediglich um 5,2 Prozent. „Eine härtere Währung als die nackten Nächtigungszahlen ist die Wertschöpfung, also wieviel Geld durch den Tages- und den Nächtigungstourismus hereinkommt. Leider kann man das nur sehr schwer exakt messen und abgrenzen“, sagt der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner.

Mehr englischsprachige und asiatische Touristen

Der Eindruck täuscht nicht: Wenn man durch die Stadt geht, merkt man, dass mehr internationale Touristen unterwegs sind. Steiner: „Ich traue mich zu sagen, dass das Stadtbild in den letzten paar Jahren ‚asiatischer’ geworden ist und auch viele amerikanische und englischsprechende Touristen, die vor allem von den Kreuzfahrtschiffen kommen, durch die Stadt laufen.“

Salzburg und Wien graben Linz das Wasser ab

Ein Problem, dem Linz wie andere mittelgroße Städte gegenübersteht: Je internationaler die Touristen sind, umso punktueller wählen sie ihre Ziele. Steiner: „Bei Gästen, die nur die Hotspots Wien, München, Prag oder Salzburg ansteuern, ist es schwer, auch für Linz eine Nächtigung herauszuholen. Aber wenn man die Entwicklung der letzten Jahre sieht, bin ich zuversichtlich. Darum setzen wir auch auf so vermeintlich kleine emotionale Brückenköpfe wie etwa Städtepartnerschaften.“

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